Mittwoch, 30. September 2009 um 18:01 Uhr
178 Überlebende der Startrunde begannen den zweiten Tag des Main-Events. Immerhin 92 dürfen weiter vom Titel träumen und am Tag 3 wiederkommen. Bei dem hochkarätigen Spielerfeld würde es einen wundern wenn nicht manch prominenter Name noch unter den Mitspielern zu finden wäre:
Barry Shulman, John Tabatabai, Ram Vaswani, Antonio Esfandiari, Dave Ulliot und Liz Lieu sind bspw. noch dabei. Die Sieger der Vorjahre Annette Obrestad und John Juanda können ebenfalls noch entscheidende Hände mitspielen.
Hier die Top 10 für den Tag 3:
Ian Munns — 528,300
Praz Bansi — 299,000
Oyvind Riisem — 255,300
Arron Eric Filippi — 216,500
David Docherty — 216,200
Doyle Brunson — 210,900
Shandoi Demjan — 209,000
Markus Ristola — 205,000
Ram Vaswani — 202,500
Jason Mercier — 202,300
Dienstag, 29. September 2009 um 18:24 Uhr
In London fliegen immer noch die Karten. Hier die letzten Tage im Ticker ....
Im Event #3 dem £5,000 PLO gabe es natürlich auch ein Teilnehmerfeld vom Allerfeinsten. Unter den 154 Startern waren reichlich Prominente zu finden. Am Finaltable gab es dehalb auch einige bekannte Gesichter zu beobachten. Neben Robert Williamson III und Ross Boatmann schaffte es auch Howard Lederer an den letzten Tisch. Als Chipleader startete Jani Vilmunen allerdings das Finale.
Williamson konnte seinen Shortstack nicht aufdoppeln und schied als erster aus.Lederer konnte fleißig Chips sammeln und machte sich berechtigte Hoffnungen auf einen Turniersieg. Am Ende des Heads-Up verspielte der Amerikaner allerdings seine letzten Chips mit einer "Low-End-Straight" und Vilmunen holte sich das Bracelet mit der Nutstraight.
Während Lederer natürlich sehr enttäuscht war, freute sich der Sieger umso mehr.
Hier das Ergebnis inkl. erzieltem Preisgeld:
1. Jani Vilmunen - £ 204,048
2. Howard Lederer - £ 126,134
3. Aarno Kivelio - £ 93,293
4. Ross Boatman - £ 69,030
5. Ville Haavisto - £ 51,890
6. Daniel Hindin - £ 39,193
7. Roberto Romanello - £ 29,830
8. Jeff Kimber - £ 22,869
9. Robert Williamson III - £ 17,772
Mit dem Main-Event und einem Buy-In von £10,000 gab es für die Turnierserie dann den ersehnten Höhepunkt. Am ersten Starttag registrierten sich 156 Spieler aus mehr als 20 Nationen - Poker verbindet eben die Welt ^^
U.a. am Tisch: Jeff Madsen, Hoyt Corkins, Max Pescatori, Robert Mizrachi, Roland de Wolfe, Vanessa Rousso, David Pham, Huck Seed, Barny Boatman, Phil Ivey, Dario Minieri und Andy Bloch. Am Ende schaffte es 96 Zocker in den Tag 2. Darunter Chad Brown, Doyle Brunson, Todd Brunson, Phil Hellmuth, Alex Kravchenko, Erik Seidel, Patrik Antonius (seit wann lässt man Antonius wieder an WSOP-Main-Events teilnehmen? :-) ).
Für Jason Mercier lief es super und er konnte sich im vorderen Feld einnisten. Ach, erwähnt werde sollte auch Hellmuth's Auftritt. Wieder einmal als Gladiator verkleidet, diesmal aber mit einem Streitwagen inklusive Pferden traf er beim Casino ein.
Tag 1B: 178 Spieler zahlten die Zeche und 107 dürfen weiter auf Preisgeld, Triumph und Titel träumen, der Rest schied schon aus.
Damit sind insgesamt 334 Spieler angetreten und 186 qualifizierten sich für den Tag 2. Die Shark-Dichte war am zweiten Starttag übrigens noch extremer als am Tag 1a. Barry Greenstein, Daniel Negreanu und Annete Obrestadt an einem Tisch sind für die anwesenden Amateure sicherlich keine leichte Aufgabe. Ebenfalls an den Tischen zu finden: Scotty Nguyen, Kenna James, Dave Ulliot, Michael Binger, Ilari Sahamies und John Juanda.
Auf der Strecke blieben bereits: Howard Lederer, Scott Fischman, Sorel Mizzi, Nenad Medic, Joe Sebok, Peter Eastgate, Vitaly Lunkin, J.C. Tran, Jean-Robert Bellande, Carlos Mortensen, Jennifer Harman und Robert Williamson III.
An die Spitze des Feldes spielte sich Brian Powell. Mit 194,600 Chips liegt er allerdings nur knapp vor Mercier (189,725).
Sonntag, 27. September 2009 um 16:35 Uhr
Der Chef vom Cardplayer Magazine und Finalist des WSOP-Main-Events hat Phil Hellmuth als Coach engagiert.
Ich möchte das Turnier gewinnen und glaube Hellmuth kann mir hierbei helfen, kommentierte er das Engagement. Shulman und Hellmuth sind seit langer Zeit befreundet und nachdem sich herausstellte, dass jeder Finalist einen Coach hat, fühlte sich auch Shulman zum Handeln verpflichtet.
Shulman sieht Ähnlichkeiten im Spielstil und zusammen mit Hellmuth werden nun verschiedene Strategien für den Finaltable besprochen und entwickelt. Neben dem eigenen Spiel werden natürlich auch die Gegner analysiert. Großteils wird das Coaching über Skype stattfinden aber im Oktober werden sich die beiden Spieler für vier Tage in Vegas zum Intensivtraining treffen.
Shulman startet das Finale mit mittlerem Chipstack und wird sich von Hellmuth keine Tipps in Sachen "Umgang mit den Spielern" und "Tilt" geben lassen - das ist auch wohl besser so.
Andererseits hatte sein Gepoltere gegen das „hässliche Bracelet“ bereits Pokerbrat-Niveau … aber vielleicht lernt er ja dazu ^^
Freitag, 25. September 2009 um 16:06 Uhr
Stars Stars Stars .... 158 Teilnehmer kauften sich ein und die spielten sich auch schnell raus: Sorel Mizzi, Juha Helppi, Joe Beevers, Phil Hellmuth (der wäre mit 2 Holecards besser klar gekommen) Phil Ivey und Doyle Brunson hatten alle nur einen kurzen Auftritt.
22 Spieler enterten den zweiten Turniertag und am Ende durften sich noch fünf Spieler Chancen auf das Bracelet ausreichen immerhin 18 Spieler wurden bezahlt.
Howard Lederer schied auf dem neunten Platz aus und damit war Men Nguyen der prominenteste Spieler im Finale. Als Chipleader machte sich Mats Gavatin große Hoffnungen. So starteten die letzten 5:
Mats Gavatin – 448,000
Richard Gryko – 329,000
Men Nguyen – 268,000
Erik Cajelais – 81,000
Robin Keston – 63,000
Überraschenderweise konnte sich der Kanadier Cajelais vom vorletzten Platz bis zum Titel spielen. Für Nguyen reichte es nur für einen vierten Platz (£35,412). Gavatin schaffte es zwar in das alles entscheidende Heads-Up musste sich aber nach nur 10 Minuten Zweikampf geschlagen geben. Nach ca. 8 Stunden Final-Table freute sich der 27jährige Cajelais über Bracelet und Preisgeld (£104,677)
Dienstag, 22. September 2009 um 10:29 Uhr
Bis zum Oktober läuft die dritte Ausgabe der WSOP Europe in London. Vier der begehrten Bracelets gibt es zu gewinnen.
Bereits beim ersten Event registrierten sich 608 Teilnehmer (Vorjahr 410). Das ist eine immense Steigerung und zeigt das Prestige der WSOP auch in Europa.
Natürlich war viel Pokerprominenz an den Tischen zu finden. Annette Obrestad schied bereits früh aus und Men Nguyen, Phil Ivey und Andrew Feldman folgten dem schlechten Beispiel. Ebenfalls aus dem Rennen: Phil Hellmuth, Dave Ulliot, Barry Greenstein, Erik Seidel und John Duthie (Gründer der EPT).
Für John Paul Kelly lief es dafür umso besser. Er setzte sich bereits am Starttag an die Spitze des Feldes und konnte sich als erster Engländer ein WSOP-Europe-Bracelet sichern. Bereits in Vegas hatte er in diesem Jahr beim $1,500 Pot-Limit-Holdem ein Bracelet gewonnen. Damit ist er bisher der einzige Spieler der in einem Jahr Bracelets in Vegas und London gewann.
Natürlich werden die 136,803 Pfund Siegprämie trotzdem nicht zur Nebensache ^^
Im Heads-Up lag Kelly zu Beginn 1:3 hinter dem Konkurrenten Fabien Dunlop zurück. Aber wie im Poker üblich, genügten wenige Hände um das Schicksal zu besiegeln.
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