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Ergebnis

WSOP 2008

Kritik an der TV-Übertragung des WSOP-Finaltable

Mittwoch, 03. Dezember 2008 um 10:45 Uhr

ESPN kann mit der Zuschauerquote sehr zufrieden sein ... ein um 46% höhere Quote als im Vorjahr sorgt für zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen. Wer Erfolg hat bekommt Recht: Die umstrittene Entscheidung den Final Table des Main-Events in den November zu schieben scheint sich bewährt zu haben - die kritischen Stimmen hierzu verstummen.

Dafür gibt es aus dem Profilager nun Kritik bezüglich des TV-Zusammenschnitts. Chris -Jesus Ferguson und Mike -the Mouth- Matusow sind über die Präsentation enttäuscht. Der Finaltable wurde über 17 Stunden ausgespielt und lediglich 2 Stunden schafften es in die TV-Show. Von den 274 ausgeteilten Händen sah der Zuschauer lediglich 23. Der langandauernde Zweikampf zwischen Eastgate und Demidow (105 Hände) wurde sogar auf 2 Hände gekürzt.

Die gesamte Taktik und die einzelnen Phasen des Finales wurden dem Zuschauer vorenthalten, es wurden lediglich die Hände gezeigt durch die Spieler rausgeflogen sind, so die bekannten Pro's in einem Interview.

Der interessierte Zuschauer bekommt so die Nuancen des Spieles nicht vermittelt und das Vorurteil das Poker ein reines Glücksspiel ist, wird leider bestärkt. Nach der TV-Übertragung konnte man leicht zur Meinung kommen, dass Eastgate in 2 Händen riesiges Glück hatte und lediglich seine Drillinge ausnutzte. Tatsächlich spielte Eastgate im Duell oftmals seinen Gegner und spekulierte auf seine Spielweise ... dies wird aber für die meisten Zuschauer ein Geheimnis bleiben :-(

 
 

Peter Eastgate gewinnt das WSOP Main-Event 2008

Dienstag, 11. November 2008 um 10:13 Uhr

Der 22jährige Däne gewinnt den Weltmeistertitel und kassiert die $9,152,416 Preisgeld. Von nun an ist Eastgate der jüngste wSOP-Main-Event-Sieger in der Geschichte der Series - bisher gehörte dieses Privileg Phil Hellmuth.

Ivan Demidov muss sich nach folgender Hand mit dem zweiten Platz und "nur" $5,809,595 zufrieden geben:

Easgate limped auf dem Button und Demidov checkt.
Flop: K-3-2 
Demidov checkt - Eastgate setzt 1,25 Millionen und callt auch Demdidovs Checkraise auf 6 Millionen
Turn: 7
Demidov geht all-in (7,95 Millionen) und Easgate callt.
Demidov zeigt mit 4-2 two Pair und Eastate mit A-5 eine Strasse.

Auch wenn Poker immer noch als typisch amerikanisches Kartenspiel gilt, im Finale gaben ein Russe und ein Däne den Ton an. Die Amerikaner haben für 2009 also Nachholbedarf.
 
 

WSOP - Main-Event Finale

Montag, 10. November 2008 um 09:54 Uhr

Nach langer Pause geht es in die Vollen. Die Finalisten versammelten sich am Pokertisch und die lang ausgearbeitete Taktik musste sich nun im Ernstfall bewähren.

Dennis Phillips, der mit einem ganzen Fanclub angereist war, brauchte starke Nerven. Er begann als Chipleader und hatte im Laufe des Tages alle Chips in der Mitte und war kurz vor dem Ausscheiden. Ein Full-House mit großem Pot bewahrte den 53-jährigen dann vor dem bitteren Ende.

Neunter wurde Craig Marquis - dieser schied nach 4 Stunden und bereits in der nächsten Hand folgte Kelly Kim in den Zuschauerraum. Am Ende des Tages blieben -wie geplant- nur noch 2 Spieler übrig: Peter Eastgate (79,500,000) und Ivan Demidov (57,725,000).

Hier die Platzierungen inklusive gewonnenem Preisgeld:

3rd: Dennis Phillips -- $4,517,773 
4th: Ylon Schwartz -- $3,774,974
5th: Scott Montgomery -- $3,096,768
6th: Darus Suharto -- $2,418,562
7th: Chino Rheem -- $1,772,650
8th: Kelly Kim -- $1,288,217
9th: Craig Marquis -- $900,670


quelle: cardplayer.com
 
 

WSOP - Main-Event / der Finaltable

Samstag, 08. November 2008 um 12:02 Uhr

Die WSOP-Pause endet und das Finale Main-Events beginnt am 09. November. Die letzten 9 Teilnehmer werden wahrscheinlich eine schlaflose Nacht vor dem Startschuss erleben.

Immerhin haben alle bereits über $900,000 Preisgeld sicher. Aber natürlich geht es um den Weltmeistertitel und die Siegprämie von über $9,1 Millionen.

Dennis Phillips geht als Chipleader mit über 26 Millionen an Chips in's Rennen. Der bekannteste Spieler ist wohl David -Chino- Rheem der bereits seit 10 Jahren im Pokerzirkus als Pro spielt und über $600,000 Turnierpreisgelder einsammelte. Rheem hat allerdings nur knapp über $10 Millionen an Chips ... muss also Boden gutmachen.

Shortstack ist  Kelly Kim mit 2,62 Millionen Chips. Kim spielt ebenfalls professionell Poker und gilt als Shortstack-Experte. Mit dem Rückstand zum Chipleader ist Kim aber trotzdem klarer Underdog ... aber sowas ist für eine Wette natürlich immer eine besondere Versuchung :)

Hier der vollständige Tisch:

 Dennis Phillips 26.295.000

Ivan Demidov 24.400.000

Peter Eastgate 18.375.000

Scott Montgomery 19.690.000

Ylon Schwartz 12.525.000

Darus Suharto 12.520.000

David  Rheem 10.230.000

Craig Marquis 10.210.000

Kelly Kim 2.620.000

 

 

 

 

 

 

 
 

WSOPE - Event #2 - H.O.R.S.E.

Mittwoch, 24. September 2008 um 06:19 Uhr

Für £2,500 Eintritt gibt es 5 Pokervarianten und knüppelharte Gegner in London. Aber der Lohn für die Mühe ist ein Bracelet und etwas Kleingeld für die Portokasse.

lederer

 

Unter den 110 registrierten Spielern waren Phil Ivey, Doyle Brunson, Daniel Negreanu, John Juanda, Mike Matusow, Howard Lederer (Bild) und mit der obligatorischen Verspätung auch Phil Hellmuth zu finden.

Deadmoney ist in diesem Turnier also eher spärlich gesät.

 

Stattdessen gibt es Tische mit solchen Besetzungen: Max, Pescatori, John Juanda, Thor Hansen, Chad Brown und Doyle Brunson. Oder man sitzt bei Erick Lindgren, Mickey Wernick, Joe Beevers, Daniel Negreanu, Bruno Fitoussi und Barry Greenstein.

Früh ausgeschieden sind u.a. Chad Brown, Andy Black und Layne Flack. Nach dem ersten Turniertag führten die beiden Phils (Ivey und Hellmuth) das Feld an, im Verfolgerfeld lauerten aber noch 63 weitere Spieler. Der 2. Tag sollte 14 Stunden Spielzeit bereithalten und nur 11 Spieler konnten noch Chips behalten.

Früh am 2. Tag erwischte es Barry Greenstein, Markus Golser, Jean-Robert Bellande und Mike Matusow. David Williams schaffte es immerhin in die Geldränge und musste auf dem 16. Platz aufgeben (£4,812) Phil Hellmuth erwischte es auf dem 12. Platz. Er hatte alle Chips im Rennen und traf mit AK auf 33 - ein K im Flop gab Hoffnung die aber mit einer 3 als Riverkarte zerstört wurde.

Hier das restliche Teilnehmerfeld inklusive Chipstack:

Howard Lederer 208,500 
Sherkhan Farnood 141,500 
Yuval Bronshtein 133,500 
Phil Ivey 114,000 
Jeff Duvall 112,100 
Spencer Lawrence 88,500 
Jeff Lisandro 84,000 
Mark Gregorich 82,500 
Ivo Donev 79,500 
Kristian Eriksson 43,000 
Raul Paez 17,500 

 

quelle: pokernews.com 

 
 

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