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2007 - Die größte WSOP aller Zeiten |
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Mittwoch, 11. Juli 2007 |
In diesem Jahr nahmen mehr als 54.000 Spieler an den WSOP-Events teil. Trotz der Einschränkungen in der amerikanischen Gesetzgebung stellt die WSOP 2007 in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord auf. Insgesamt gab es 55 Turniere mit verschiedensten Pokervarianten und ca. 1.000 Teilnehmer durchschnittlich. Das Main-Event erreichte allerdings nicht annähernd die Teilnehmerzahl des Vorjahres. Waren es im Jahr 2006 noch weit über 8.000 Spieler, treten im ME 2007 "nur" noch 6.358 Spieler an. In der gesamten WSOP 2007 wurde um ein Preisgeld von 160 Millionen Dollar gespielt. 60 Millionen entfallen allein auf das Main-Event. Hier werden die Plätze 1-621 bezahlt. Während der 621. mit $20,320 sein Buy-In verdoppelt, erhält der Gewinner und Weltmeister 2007 $8,25 Millionen. Poker ist weiterhin auf einen guten Weg und die WSOP 2007 war ein Riesenerfolg, so WSOP-Beauftragter Jeffrey Pollack. Pollack hatte bereits zu Beginn der WSOP 2007 eine Anzahl an Änderungen/Verbesserungen für das nächste Jahr angekündigt. Es hatte zahlreiche Vorschläge aus den Reihen der Spieler gegeben. Man darf also gespannt bleiben. Während und nach der WSOP ist vor der WSOP :) quelle: pokerlistings.com / cardplayer.com
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War der Crash von Phil Hellmuth ein Unfall oder eine Inszenierung? |
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Dienstag, 10. Juli 2007 |
Hellmuth gehört zu den größten Selbstdarstellern im Pokerzirkus. Sobald eine Kamera oder ein Mikrofon in Sicht gerät, ist er kaum zu bremsen. Aber darf man ihm auch einen gefakten Autounfall unterstellen? Wer weiß!
Der 11fache Bracelet-Gewinner fuhr am Sonntag mit einem Rennwagen seines Sponsors durch Vegas und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Crash endete dann in einer Absperrung beim Rio-Hotel. Der Unfall ist hier zu sehen RawVegas.tv. Aus einer Presseerklärung des Sponsors geht hervor, dass Hellmuth den Unfall relativ unverletzt überstand und ein Bremsversagen gerade geprüft wird. Vielleicht muss Phil das Main-Event ausfallen lassen, er hat einige Prellungen/Schürfwunden, so Biran Balsbaugh (Poker Royalty) in der Presseerklärung. Einige Online-Seiten spekulieren inzwischen über die Möglichkeit einer geplantes Medienrummels. Sowohl Hellmuth als auch der Sponsor bekommen pünktlich zum Main-Event ein Höchstmaß an öffentlicher Aufmerksamkeit. Entsprechend gespannt war man am Spieltag auf Herrn Hellmuth. Dieser ist für mehrstündige Verspätungen an Turniertagen bekannt (die einsame Ankunft wird schließlich stärker wahrgenommen ^^). In den Übertragungen der WSOP ist eine Einblendung des leeren Hellmuth-Platzes bereits Tradition. Und auch in diesem Jahr enttäuschte er die Erwartungshaltung nicht. Er fuhr mit einer Limousine und mit 11 Frauen vor. Diese präsentierten seine 11 goldenen Armbänder und begleiteten ihn dann an den Spieltisch. Mal sehen wie viele Tage Phil Hellmuth die Medien beglücken wird.... quelle: pokerlistings.com
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WSOP Main Event 1B in Stichworten |
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Montag, 9. Juli 2007 |
Auch der Tag 1B lief problemlos ab. Keine Egozentriker und niemand spielte so als ob man das Main-Event am ersten Tag gewinnen müsste. Die meisten Profis waren für die Tage 1A und 1C erwartet, aber es scheint sich doch gleichmäßiger zu verteilen. Am Tag 1B starteten immerhin Spieler wie Dan Harrington, Howard Lederer, Annie Duke, John Juanda, David Williams, Sammy Farha, Jennifer Harman, Scotty Nguyen, Erik Seidel und Kathy Liebert. Während am Tag 1A 1287 Spieler an den Start gingen, waren es an 1B 1545. Nach 14 Stunden Spielzeit hatte sich aber auch dieses Teilnehmerfeld auf 500 Teilnehmer reduziert. Unter den "Verlusten" natürlich auch Namen einiger Pro's: David Williams konnte seine Mittagspause beispielsweise nach Belieben verlängern. Auch Erik Seidel, Isabelle Mercier, Kathy Liebert, Jennifer Harman, Howard Lederer und seine Schwester Annie Duke können sich nun vom WSOP-Stress erholen. Die Hand des Tages ereignete sich am Tisch 61: 4 Spieler an diesem Tisch gingen all-in Spieler 1: Ad Ac Spieler 2: Ah As Spieler 3: Kc Ks Spieler 4: Tc Ts Board: 5d 7c 6h 4s 3h Split-Pot :-) --> WSOP ist rigged ^^ Aktuelle Ergänzung: Die üblichen Verdächtigen aus deutschen Landen sind wohl schon beim Koffer packen. Michael Keiner, Luckbox/Miami Ruthenberg, Seri Vogel und Katja Thater sind ausgeschieden. quelle: cardplayer.com / pokernews.com / pokerlistings.com
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Team vs Team bei der WSOP |
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Sonntag, 8. Juli 2007 |
45 Events sind gespielt in der diesjährigen WSOP. Ein Riesenheer an Spielern versuchte sich an den goldenen Armbändern und einige der bekanntesten Gesichter spielten für ein Online-Poker-Team. Die Pokerseiten schickten nicht nur zahlreiche Online-Qualifikanten in's Rennen um die begehrten Tropähen sondern auch die Stars und Aushängeschilder. Apropos: Ganze 19 Spieler vertraten das Team PokerStars. Full-Tilt sandte immerhin noch 13 Spieler an die Tische. Dagegen fallen die 3 Stars vom Team Bodog kaum in's Gewicht :) Aber die schiere Masse war noch nie ausschlaggebend. Wie haben sich die Teams geschlagen? Hier eine Aufstellung jeweils mit Namen/Cashes/Preisgeld/Bracelets Bodog Poker Team Josh Arieh / 1 / $11,658 / 0 Evelyn Ng / 1 / $14,608 / 0 David Williams / 4 / $74,317 / 0 Total: 6 Cashes mit einem Preisgeld in Höhe von $100,583 aber kein Armband Für das kleine Team ein sehr gutes Ergebnis. David Williams sorgt für ein durchschnittliches Preisgeld von $33,527. Team PokerStars.com Chris Moneymaker / 1 / $3,888 / 0 Greg Raymer / 4 / $168,854 / 0 Joe Hachem / 1 / $1,613 / 0 Barry Greenstein / 4 / $305,011 / 0 Isabelle Mercier / 1 / $6,634 / 0 Daniel Negreanu / 2 / $122,672 / 0 John Duthie / 0 / 0 / 0 Tom McEvoy / 4 / $20,553 / 0 Steve Paul-Ambrose / 2 / $16,367 / 0 Vanessa Rousso / 0 / 0 / 0 Luca Pagano / 0 / 0 / 0 Victor Ramdin / 1 / $6,634 / 0 Lee Nelson / 0 / 0 / 0 Bertrand Grospellier / 3 / $56,896 / 0 Humberto Brenes / 3 / $332,976 / 0 Bill Chen / 4 / $22,348 / 0 Katja Thater / 3 / $185,371 / 1 Noah Boeken / 3 / $27,796 / 0 Andre Akkari / 0 / 0 Total: 36 Cashes mit einer Preisgeldsumme von $1,451,968 und ein goldenes Armband. Die Masse macht's. Insgesamt $40,322 pro "Spielernase". Team Full Tilt Poker Howard Lederer / 1 / $6,203 / 0 Phil Ivey / 2 / $209,244 / 0 Chris "Jesus" Ferguson / 5 / $84,562 / 0 (Foto) John Juanda / 5 / $136,593 / 0 Jennifer Harman / 1 / $4,422 / 0 Phil Gordon / 2 / $24,298 / 0 Erick Lindgren / 4 / $51,536 / 0 Erik Seidel / 5 / $559,393 / 1 Clonie Gowen / 2 / $11,300 / 0 Andy Bloch/ 2 / $53,432 / 0 Mike Matusow / 3 / $125,369 / 0 Gus Hansen / 0 / 0 / 0 Allen Cunningham / 4 / $525,837 / 1 Total: 36 Cashes mit einem Gesampreisgeld von $1,792,189 und immerhin 2 Armbänder Full-Tilt läuft den anderen Teams den Rang ab. Sie haben mit weniger Leuten im Team die gleiche Anzahl an Cashes erreicht. Auf den Spieler entfallen hier durchschnittlich $49,783 an Preisgeld. Bisher liegt das Team Full-Tilt also in der WSOP 2007 vorne. Allerdings kann das laufende Main-Event mit den hohen Preisgeldern natürlich noch alles auf den Kopf stellen.
quelle: pokerlistings.com
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Tag 1A beim WSOP - Main-Event |
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Samstag, 7. Juli 2007 |
Ungefähr 1250 Spieler wurden am heutigen Spieltag auf die Tische verteilt. Während der 1. Tag im Main-Event in den letzten Jahren eher einen Zirkus-Charakter hatte, gingen die Spieler heute konzentriert an's Spiel. Den Teilnehmern ist offenbar klar, dass hier ein kraftraubender Marathon gespielt wird und dementsprechend professionell ist die Einstellung. Sogar die Presse hielt sich angenehm zurück. Wurde im letzten Jahr der erste Verlierer sofort von einem Kamerateam und 40 Journalisten umringt/überfallen, durfte der diesjährige Unglücksrabe sein Pech erst einmal mit sich ausmachen bevor die ersten Reporter "anklopften". Viele begründen diese Veränderung mit der reduzierten Zahl der Online-Qualifikanten. Während im letzten Jahr tausende von Spielern das Main-Event als Freeroll erlebten, wissen heute alle den Wert des $10,000 Buy-Ins zu schätzen. Eine weitere Theorie führt die bessere Atmosphäre auf die Entscheidung für einen zusätzlichen Tag 1 zurück. In den Vorjahren wurde Rücken an Rücken in einem überfüllten Saal gespielt. Die Tische waren zu Beginn sogar mit 11 Spielern besetzt. Heute war der Saal zwar voll, aber nicht überfüllt und die Tische wurden 9-handed gespielt. Wahrscheinlich sorgten beide Gründe für einen entspannten Turnierbeginn. Natürlich war der Tag 1A dadurch nicht minder interessant. Viele Berühmtheiten (bspw. Spiderman Tobey McGuire) sorgten für Rummel und Aha-Erlebnisse. In den nächsten Tagen werden wir wissen, ob sich der positive Trend bestätigt.
quelle: pokernews.com
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