Auf der letzten Pressekonferenz wurden nicht nur die Finalspieler des Main-Events vorgestellt, sondern auch erste Änderungen für die WSOP 2008 angekündigt.

Turnierdirektor Jack Effel und der WSOP-Beauftragte Jefrrey Pollack gaben ein Statement über einige Probleme in diesem Jahr und mögliche Verbesserungen für die Zukunft.

In diesem Main-Event wurden die Spieler erstmals von der Presse und den Zuschauern isoliert. Dies kam natürlich weder bei den Journalisten noch Zuschauern gut an. Auch die Spieler klagten über fehlende Unterstützung der Familie und Freunde während der finalen Turnierphase. Lt. Pollack ist die Abschottung für ein „Live-Coverage“ inklusive Hole-Cards erforderlich.

Auch wenn es den Leuten vor Ort nicht so behagt, der Erfolg des Stream-Verkaufs wird wohl die künftige Entscheidung über diese Art und Weise der Final-Übertragung bestimmen. Die Organisatoren sehen im Live-Streaming eine sehr gute Einnahmequelle für die Zukunft — und Geld regiert die WSOP!

Weitere geplante Änderungen betreffen die Chip-Farben. Hier sollen deutliche Kontraste weiterhin für wenig Fehler beim Wechseln sorgen.

Die Qualität der WSOP steht und fällt mit der Turnierstruktur. Hier wurden in diesem Jahr die ersten Änderungen zugunsten eines sportlichen Wettkampfes eingeführt. Allerdings bleibt sehr viel Raum für weitere Verbesserungen. Einige Zwischenlevel und 90 Minuten-Blindlevel an den Finaltischen sind durchaus vorstellbar, so Effel.