|
ESPN beginnt mit der Austrahlung der WSOP 2007 |
|
Mittwoch, 15. August 2007 |
Ab nächste Woche wird auch das MainEvent ausgestrahlt. In der ersten Episose werden Highlights aus dem $2,500 No-Limit-Shorthanded Event gezeigt. In diesem Turnier versuchte Hoyt Corkins (Foto) sein zweites Armband zu gewinnen.
Im Anschluss gibt es Impressionen aus dem $5,000 Seven-Card-Stud-World Championship. Am Finaltable treffen u.a. Phil Ivey, Marco Traniello und David Oppenheim aufeinander. quelle: cardplayer.com
|
|
|
WSOP sollte künftig auf das Ladies-Event verzichten |
|
Sonntag, 5. August 2007 |
Für die Pokerspielerinnen ist ein reines Frauenturnier so sinnvoll wie ein Fahrrad für einen Fisch. Ein Frauenturnier ist nicht nur überflüssig sondern frauenfeindlich. Eine der größten Gegnerinnen des Ladies-Events ist die bekannte und erfolgreiche Spielerin Annie Duke (Foto).Sie weist darauf hin, dass es im Pokerspiel keinen Grund für eine Geschlechtertrennung gibt. Es gibt keinen Aspekt im Spiel in dem Frauen benachteiligt wären.
Befürworter des Ladies-Events weisen auf die Vorteile hin. Demnach könnten Frauen in dem Event erste Turnier- und Spielerfahrungen sammeln. Durch die zahlenmäßige Dominanz der Männer würden viele Frauen den "Sprung in's Wasser" nicht wagen. Mit dem Wissen nur mit Frauen zu spielen, würden die Hürden/Hemmungen eher überwunden. Duke stellt mögliche Erfolge durch das Ladies-Events allerdings in Frage. Frauen werden zum sorgsamen Umgang mit Geld erzogen. Abwägen und Inkaufnahme von Risiken werden nicht gefördert. Dies sind aber die Grundlagen für ein gutes Pokerspiel. Deshalb wäre ein ausgeglichenes Verhältnis von Männern und Frauen an den Pokertischen reine Utopie. Wenn sich die Frauen allerdings für das Pokerspiel begeistern, können Sie sich ohne Einschränkungen mit den Männern messen. In Duke's Augen ist das Ladies-Event gegenüber dem pokernden Frauen herablassend. Dies wird auch an der Pressearbeit und den zusätzlichen Preisen deutlich. In diesem Jahr wurde das Event mit zusätzlichen Preisen beworben. Es gab u.a. Gutscheine für Besuche einer Schönheitsfarm. "Ich müsste das nochmal kontrollieren, aber ich glaube die WSOP hat noch nie ein Turnier mit Zusatzpreisen wie Viagra beworben. Warum also die Extras für die Frauen?", so Duke in einem Statement. Auch wenn Jeffrey Pollack an dem Event festhalten will, es hat nicht den Stellenwert anderer WSOP-Turniere. In diesem Jahr waren unter den 1286 Spielerinnen nur wenige Pro's zu finden. Katja Thater (4. Platz) war eine der Ausnahmen. Aber auch Thater verriet in einem späteren Interview das Sie von dem Event nicht viel hält und es erbärmliches Bingopoker an dem ersten Spieltag gab. Obwohl Sie kein Freund (keine Freundin?) vom Ladies-Event ist, spielte Sie dem Sponsor (PokerStars) zu liebe. Trotz berechtigter Kritik am Event: Das Turnier hat großen Zuwachs im Teilnehmerfeld und bringt viel Geld ein. Logischerweise wird die WSOP auch im nächsten Jahr mit diesem Event die Cash-Kuh melken. quelle: pokerlistings.com
|
|
|
Jerry Yang gewinnt das Main-Event 2007 |
|
Mittwoch, 18. Juli 2007 |
Der internationale Finaltisch startete mit folgender Besetzung: Seat No. 1: Jon Kalmar: U.K. Seat No. 2: Lee Childs: U.S. Seat No. 3: Phillip Hilm: Denmark (Current Residence: Cambridge, U.K.) Seat No. 4: Jerry Yang: Laos (Current Residence: Temecula, CA) Seat No. 5: Raymond Rahme: South Africa Seat No. 6: Tuan Lam: Vietnam (Current Residence: (Ontario, Canada) Seat No. 7: Alex Kravchenko: Russia Seat No. 8: Lee Watkinson: U.S. Seat No. 9: Hevad “Rain†Khan: U.S. Jerry Yang hatte den Lauf seines Lebens. Von den ersten 80 Händen des Spieltages gewann er 30. Es sah also nach einem Durchmarsch im "Jamie-Gold-Lady-Luck-Style" aus. Aber nachdem Jon Kalmar auf dem 5. Platz ausschied, doppelten die verbleibenden Spieler (Kravchenko, Rahme, Lam) alle auf Kosten von Yang auf. Der Vierkampf ging dann ganze 7,5 Stunden lang (107 Hände) und es sah schon fast wie eine unendliche Geschichte aus. Dann erwischte es Kravchenko und Rahme. Das Heads-Up spielten also Yang und Lam. Yang hatte eine 5:1 Chipführung und nutzte diesen Umstand gut aus. Er übte ständig Druck aus und spielte den Stack. Zur nächsten Pause hatte Yang die Führung auf 12:1 ausgebaut. Lam konnte dann noch einmal aufdoppeln (mit 4-3 vs A-9). Nach 16 Stunden Spielzeit entschied Yang dann das Turnier für sich. Hier die finale Hand: Yang raise auf $2,300,000 Lam moved all-in Yang called und zeit 8c-8d Lam zeigt: Ad-Qd Coinflip-Zeit - Lam schwenkt die kanadische Flagge und die Fans von Yang brüllen "USA, USA...." Flop: Qc-9c-5s Turn: 7d River: 6h Yang bekommt die Strasse, den Pot, den Titel und $8,250,000. quelle: cardplayer.com
|
|
|
Die Organisatoren haben schon die WSOP 2008 im Blick |
|
Mittwoch, 18. Juli 2007 |
Auf der letzten Pressekonferenz wurden nicht nur die Finalspieler des Main-Events vorgestellt, sondern auch erste Änderungen für die WSOP 2008 angekündigt. Turnierdirektor Jack Effel und der WSOP-Beauftragte Jefrrey Pollack gaben ein Statement über einige Probleme in diesem Jahr und mögliche Verbesserungen für die Zukunft. In diesem Main-Event wurden die Spieler erstmals von der Presse und den Zuschauern isoliert. Dies kam natürlich weder bei den Journalisten noch Zuschauern gut an. Auch die Spieler klagten über fehlende Unterstützung der Familie und Freunde während der finalen Turnierphase. Lt. Pollack ist die Abschottung für ein "Live-Coverage" inklusive Hole-Cards erforderlich. Auch wenn es den Leuten vor Ort nicht so behagt, der Erfolg des Stream-Verkaufs wird wohl die künftige Entscheidung über diese Art und Weise der Final-Übertragung bestimmen. Die Organisatoren sehen im Live-Streaming eine sehr gute Einnahmequelle für die Zukunft -- und Geld regiert die WSOP! Weitere geplante Änderungen betreffen die Chip-Farben. Hier sollen deutliche Kontraste weiterhin für wenig Fehler beim Wechseln sorgen. Die Qualität der WSOP steht und fällt mit der Turnierstruktur. Hier wurden in diesem Jahr die ersten Änderungen zugunsten eines sportlichen Wettkampfes eingeführt. Allerdings bleibt sehr viel Raum für weitere Verbesserungen. Einige Zwischenlevel und 90 Minuten-Blindlevel an den Finaltischen sind durchaus vorstellbar, so Effel.
|
|
|
Dienstag, 17. Juli 2007 |
6,358 Spieler zahlten das Buy-In in Höhe von $10,000 und 9 schafften es an den Finaltable. Es dauerte 16 Stunden das Feld von 36 Teilnehmern auf 9 Finalisten zu reduzieren. Am Ende erwischte es dann Scotty Nguyen und Steven Garfinkle. Um den Titel streiten nun: Seat 1: Jon Kalmar – 20,320,000 Seat 2: Lee Childs – 13,240,000 Seat 3: Philip Hilm – 22,070,000 Seat 4: Jerry Yang – 8,450,000 Seat 5: Raymond Rahme – 16,320,000 Seat 6: Tuan Lam – 21,315,000 Seat 7: Alex Kravchenko – 6,570,000 Seat 8: Lee Watkinson – 9,925,000 Seat 9: Hevad Khan – 9,205,000 Im letzten Jahr hatte bereits jeder Finalist eine Million an Preisgeld sicher. In diesem Jahr wurde die Payout-Struktur allerdings verändert. Hier die Auszahlungsummen für die Plätze: 1st: $8,250,000 2nd: $4,840,981 3rd: $3,048,025 4th: $1,852,721 5th: $1,255,069 6th: $956,243 7th: $705,229 8th: $585,934 9th: $525,934 quelle: pokernews.com
|
|
|