Für das letzte WPT in Reno registrierten sich 261 Spieler und bildeten mit einem Buy-In von $7,500 einen Preispool von $500,000. Im Vorjahr waren noch 425 Spieler angetreten. Ob der Spielerschwund an starken Konkurrenzveranstaltungen oder dem künftigen Entfall des Events liegt, wird ein Rätsel bleiben. 
 
Zum Turnierbeginn gab es einige Diskussionen. Viele Profispieler hatten sich recht spät für das Turnier registriert – diese Nachzügler wurden alle im hinteren Saalbereich zusammengesetzt. Die Spieler die zuvor einen Seat über Satelliten-Turniere gewannen, saßen im vorderen Bereich beieinander. Das führte natürlich zu extremen Ungleichgewicht in Sachen Spielstärke an den Tischen. An einigen Tischen wimmelte es von „Deadmoney“ und an anderen zeigten sich die Pro's was eine Harke ist. Hier waren Unmutsäusserungen also vorprogrammiert. 
 
Am Ende des ersten Spieltages war Phil Ivey Chipleader und Eli Elezra folgte dicht auf. Insgesamt qualifizierten sich 75 Spieler für den zweiten Spieltag. Wie üblich ging es am 2. Tag durch die Shortstacks sehr schnell zur Sache, anschließend verlangsamte sich das Spiel zur Bubblephase. Kurz vor den Geldrängen scheiterten u.a. Ted Forrest und Eli Elezra. Die zweifelhafte Ehre des Bubbleboys gebührt Robert Goldfarb – er schied auf dem 28. Platz aus und ging als Letzter mit leeren Händen. 
 
Für den 3. Tag haben noch 27 Spieler Chips und die Top 10 sehen so aus: 
 
1. Jason Potter 351,700 
2. Jordan Rich: 327,900 
3. Ron Linden: 301,400 
4. Zachary Hyman: 298,000 
5. Phil Ivey 286,100 
6. Michael Mizrachi: 255,900 
7. Chris Back: 244,300 
8. David Pham: 195,100 
9. Lee Markholt: 183,700 
10. Bryan Devonshire 182,500 
 
quelle: cardplayer.com