Am dritten Turniertag halbierte sich das Feld auf 18 Spieler und viele Topspieler schieden aus. Neben Marvin Rettenmaier räumten z.B. auch Liv Boeree und Max Pescatori die Plätze.

Tag 4 gehörte dann dem WPT-Urgestein Mike Sexton. Der Elder-Statesman zeigte, was er in  30 Jahren Pokerspiel gelernt hat und dass er mit den jungen Spielern mithalten kann. Er spielte seinen Stack dabei auf über eine Million. Damit schaffte er es souverän an den Finaltisch, auch wenn es nicht für den Chiplead reichte. Die Führung gehörte Marcello Montagner der 1,8 Millionen Chips in das Finale brachte.

Montagner der seinen Stack u.a. mit Badbeats gegen Ludovic Lacay (AK > AA) und Matt Salsberg (geriverte Straight vs Set) baute, hatte auch am letzten Tag des Events das Kartenglück auf seiner Seite. Er nahm mit TT den ersten Shortstack (Erion Islamay) vom Tisch und vereinnahmte kurt darauf einen Großteil von Begnis Chips ( AA > AQ).

roccopalumbowptvenice_580-0Mike Sexton wurde ebenfalls Opfer von Montagner. Das „Hall of Fame“ Mitglied spielte seinen zweiten WPT-Finaltisch und hätte gerne einen Titel „seiner WPT“ für seine Pokerbiografie verbucht. Der Gentleman wird sich aber auch mit dem guten dritten Platz arrangieren können, immerhin gewann er bereits $5,3 Millionen im Turnierzirkus und verfügt über eine anständige Bankroll 🙂

Im Heads-Up gegen Palumbo (Bild) war für den 38-jährigen Montagner dann allerdings Endstation. Palumbo, der im letzten Jahr bereits ein WSOP-Turnier gewann, spielte kontrolliert und ließ im italienischen Duell nichts anbrennen. In der letzten Hand hielt er mit J8 auf einem J-T-8-Flop mit Two-Pair die bessere Hand. Montagner hatte mit 99 allerdings reichlich Outs und riskierte/verlor damit sämtliche Chips an den 24-jährigen Palumbo. Hier das Ergebnis des Finaltisches inklusive Preisgeld:

  1. Rocco Palumbo – $180,097
  2. Marcello Montagner – $108,316
  3. Mike Sexton – $69,723
  4. Roberto Begni – $51,585
  5. Xia Lin – $38,721
  6. Erion Islamay – $31,002