Der russische Spieler gewinnt den Finaltisch und erhält neben einem $25k Seat für das WPT-World-Championship-Event im Bellagio einen Scheck in Höhe von $302,065

Zu Spielbeginn versuchten die Shortstacks (Carini, Trebbi) ihre Position zu verbessern, scheiterten und räumten früh die Plätze.

Nachdem sich der Däne  Simon Ravnsbaek mit seiner aggressiven Spielweise mit ordentlichem Stack für das Finale qualifizierte, hatten sich die Gegner taktisch gut vorbereitet und konnten clever gegenhalten. Wenn die Aggressivität in diesen Fällen nicht durch Kartenglück begleitet wird, ist ein unrühmliches Ende vorprogrammiert. Ravnsbaek verlor einige große Pötte – am Ende riskierte er seine letzten Chips mit 22 und verlor diese an Bogdanov, der mit TT einen leichten Call hatte.

Als Lokalmatador, Back-to-Back-Finalist und Chipleader stand Andrea Dato natürlich im Mittelpunkt des Interesses. Bis zum Dreikampf konnte Dato die Führung behaupten, musste sich dann allerdings geschlagen geben. Er hatte mit einigen Coinflips Pech (bspw. 22 vs Q9 mit einer Q für Bogdanov auf dem River). Nach diversen Auf's und Ab's pushte der Italiener mit K4 und wurde vom späteren Sieger -der AK hielt- dominiert und aus dem Turnier geworfen.

Das anschließende Heads-Up wurde länger vorbereitet als gespielt. Bereits nach 2 Händen war der Sieger gefunden. Alessandro Longobardi hielt mit KQ eine sehr gute Hand und gab Preflop Gas. Bogdanov hielt 64s und mit. Am Flop trafen beide Spieler ein Paar und brachten weitere Chips in die Mitte. Am Turn und River verbesserte Bogdanov auf 2-Pair und dann auf ein Full-House. Da war für Longobardi nichts mehr zu wollen …. ok, den Scheck für den zweiten Platz den durfte er wollen 🙂

1st: Rinat Bogdanov – $302,065

2nd: Alessandro Longobardi – $146,826

3rd: Andrea Dato – $95,003

4th: Simon Ravnsbaek – $69,095

5th: Gianluca Trebbi – $56,134

6th: Andrea Carini – $42,319