Die Resonanz war an den drei Starttagen trotz Rückgang zum Vorjahr beachtlich. Insgesamt kauften sich 862 Spieler in das Turnier ein. Das Buy-In lag bei $3,810 und damit konnten die Veranstalter im Playground Poker club mit einem Preispool von $3 Millionen motivieren.

Neben vielen Amateuren waren natürlich auch zahlreiche Profis an den Tischen zu finden und auch für die Berufsspieler war der Weg zum Geld wieder beschwerlich. Viele Hoffnungen zerplatzten lange vor der Bubblephase. Marvin Rettenmaier, der bereits zwei WPT-Titel gewinnen konnte, gehörte eindeutig zu den Pechvögeln. Er kaufte sich zweimal in das Event ein und scheiterte an den Starttagen. Auch Shaun Deeb, Kara Scott, Chris Moorman, Scott Seiver und Faraz Jaka  kamen mit dem Startstack nicht über die Runden. Lediglich 357 Spieler durften die zweite Runde beginnen.

Mit Antonio Esfandiari, Kevin MacPhee, Phil Laak, Shannon Shorr, Steve O'Dwyer, Tony Dunst , Eugene Katchalov und Jeff Madsen traten diverse bekannte Namen zum Rennen an den Finaltisch an. Das gesamte Feld jagte den Chipleader Sebastien Drolet_Poitras der mit 270k Chips im Stack den erfolgreichsten Starttag spielte.

Und der Führende musste sich tatsächlich überrunden lassen, als der Chipleader dann noch als Bubbleboy ohne Prämie ausschied, durfte man von einer Höchststrafe sprechen.

Nach dem zweiten Spieltag hatten noch 59 Spieler Chips im Besitz, die Geldränge (99 Plätze wurden bezahlt) waren also erreicht und zahlreiche Spieler bereits in die Freizeit entlassen. Während Steve O’Dwyer, Scott Seiver, Phil Laak und Jonathan Duhamel mit leeren Händen den Saal verließen, schaffte es Antonio Esfandiari zumindest bis zum 80. Platz und kassierte hierfür $6,846.

Die größten Chancen auf das Finale hatte Ludovic Lacay, der den besten Lauf am Tag 2 hatte und damit auch die meisten Chips sammelte. Die Siegprämie beträgt $500,824 und im Feld waren auch noch Jonathan Little, Kevin MacPhee und Viktor Ramdin zu finden. Von denen jeder Anspruch auf ein möglichst großes Stück vom Preisgeldkuchen geltend machte.

Am Tag 3 wurden dementsprechend keine Gefangenen gemacht und das Feld reduzierte sich in nur 6 Stunden von 59 auf 18 Spieler. In diesen Stunden konnte sich Sylvain Siebert wieder in Front spielen, an diesem Tag ließ Chipleader Lacay zwar Federn, konnte allerdings seinen Stack mit knapp 500,000 Chips in die nächste Runde retten. Siebert dominierte den Tag, sorgte für diverse freie Plätze und tütete zum Feierabend 3 Millionen Chips ein.

Kevin MacPhee musste an diesem Tag genauso gehen wie Viktor Ramdin. Ramdin hielt in der letzten Hand zwar ein Full-House, musste sich am River vom Gegner allerdings ein besseres Boat zeigen lassen. Auch eine gute zweitbeste Hand verliert, die Pokerwelt ist brutal.

Neben Lacay ist auch Jonathan Little noch im Spiel, wird es die Prominenz an den letzten Tisch schaffen?