Vier Tage dauerte es bis die Finalisten beim WPT Legends of Poker gefunden waren. Prominenteste Teilnehmer am letzten Tisch sind Greg Mueller der auf dem zweiten Platz in Sachen Chipcount beginnt und Jeff Madsen.

Das Turnier hatte zwei Starttage und es kauften sich insgesamt 622 Spieler für jeweils $3,500 ein. Der Preispool summierte sich hierdurch auf $2,111,690. Für den Sieg sind $500,000 versprochen und der Rest verteilt sich auf die ersten 63 Plätze.

Einige Pro‘s schafften es trotz „Re-Entry“ nicht durch den Starttag. Neben Dan Kelly und JC Tran musste auch Vanessa Selbst das Titelrennen frühzeitig aufgeben.

Am zweiten Tag wurden zahlreiche Plätze im Bicycle Casino in Los Angeles frei. Den Tag überstanden lediglich 83 Spieler und damit war die Bubblephase im Tag 3 zu überstehen. Ohne Chance auf die Geldränge waren die die Ausgeschiedenen David Sands, Dan Shak, Hoyt Corkins, Andy Frankenberger, Brian Hastings, Kathy Liebert, Vanessa Rousso und Carlos Mortensen.

Durch die -wie immer- taktische Bubblephase dauerte der dritte Tag länger. Zum Feierabend war das Feld dann aber auf 18 Spieler reduziert. Bubbleboy wurde Elio Fox der mit 15 BigBlinds seinen Stack gegen Yevgeniy Timoshenko riskierte und verlor.

Nach Erreichen der Geldränge kamen die Bust-Outs in kürzerer Folge und Greg Mueller baute seinen Stack der ihn bis in‘s Finale bringen sollte. Am Ende der dritten Runde hatte Mueller knapp 2,4 Millionen Chips vor sich und nur Cyrus Farzad hatte mit 2,6 Millionen mehr Munition gesammelt.

Runde 4 dezimierte das Feld dann von 18 auf 6. Für Mueller ging der Tag furchtbar los … er verlor gegen drei Shortstacks, doppelte diese auf und musste sich dann aus dem Pulk wieder nach oben kämpfen. Dies gelang zwar in den letzten Orbits – Angeführt wird das Finale allerdings von Josh Hale, der mit 7,3 Millionen Chips eine klare Führung mitbringt.  Mit Mueller und Jeff Madsen im Verfolgerfeld ist ein solider Vorsprung allerdings kein Grund zur Entspannung.

Hier die Finalisten (diesmal auch mit BB) im Überblick:

Platz 1:  Max Steinberg  –  1,020,000  (17 bb)
Platz 2:  Jeff Madsen  –  1,030,000  (17 bb)
Platz 3:  Raouf Malek  –  3,130,000  (52 bb)
Platz 4:  Greg Mueller  –  3,490,000  (58 bb)
Platz 5:  Josh Hale –  7,325,000  (122 bb)
Platz 6:  Ali Eslami  –  2,900,000  (48 bb)