Nach fünf Spieltagen endete das WPT Legends mit Jordan Cristos als glücklichen Sieger, der mit dem Titel $615,355 verdiente. Im Bicycle Casino, Los Angeles hatten sich insgesamt 716 Spieler zum Main-Event eingefunden und damit einmal mehr für turbulente Poker-Action gesorgt.

Das Buy-In betrug $3,700 im Preispool landeten $2,43 Millionen, 73 Plätze wurden bezahlt und mit Phil Laak und Dan Heimiller war Prominenz am Finaltisch vertreten. Die Veranstalter durften also durchaus zufrieden sein. Phil Laak beendete im Finale dann auch die zähe erste Phase zum Beginn. Er nahm John Gordon einen Großteil des Stacks, sodass dieser kurz darauf als erster Spieler den Platz freimachen musste.

Nach 75 Händen erwischte es dann Laak selbst, er musste sich den Pocket-Queens des späteren Turniersiegers geschlagen geben. In den folgenden Orbits schieden Alexandru Masek und der anfängliche Chipleader Ryan Goindoo aus und machten damit den Weg frei für das Heads-Up zwischen Dan Heimiller und Jordan Cristos. Heimiller gewann zwei große Hände und befand sich damit eigentlich auf der Siegerstraße. Aber eben nur „eigentlich“. Tatsächlich schaffte es Cristos den Rückstand aufzuholen und sich eine Führung zu erspielen. Das entscheidende All-In zwischen A9 und K4 blieb ohne Suckout und Cristos kassierte die größte Prämie seiner bisherigen Karriere. Für Heimiller gab es immerhin $356,115 „Aufwandsentschädigung“. Der Profi bleibt damit weiterhin ohne WPT-Erfolg, so nah wie dieses Mal war er dem Titel allerdings noch nie.