Die erste WPT in Südafrika läuft seit einigen Tagen und es kauften sich insgesamt 223 Spieler für das Turnier ein. Das Buy-In betrug 3,600 Dollar und zusammen mit den Re-Entries summierte sich ein respektabler Preispool mit einer Siegprämie in Höhe von $206,153 .

Mit Dominik Nitsche konnte sich ein Deutscher Spieler im Emperors Palace Kasino gut in Szene setzen. Nitsche konnte bereits ein $1k-Mass-Event der WSOP für sich entscheiden und würde sich mit einem WPT-Titel in Richtung Triple-Crown orientieren. melweis

Nach der ersten Runde befanden sich 225k Chips in seinem Stack und das reichte um die 80 verbleibenden Spieler in den Tag 2 zu führen. Während es Chris Moneymaker bereits am Tag 1 ausschieed, traf Nitsche in Runde 2 u.a. auf Melanie Weisner (Bild), Liv Boeree und Joe Cada. Die Weg zum Finale war entsprechend steinig und so war es auch kein Beinbruch, als der Deutsche die Führung abgeben musste. Während Boeree, Weisner und Cada aus dem Turnier flogen und mit JP Okes der BubbleBoy gefunden wurde, schaffte es Dominik Nitsche mit 696k Chips immerhin locker in die Runde 3. Chipleader wurde Ryan Price der mit 753k aber keinen großen Vorsprung erspielen konnte.

Und an dem dritten Tag lief es dann für den Deutschen gigantisch gut. Er eliminierte Spieler um Spieler und türmte seine Chips wie eine chinesische Mauer. Am Ende zählte er 2,9 Millionen Chips in die Tüte während der nächste Verfolger (Jason Strauss) keine 1,3 Millionen anhäufte. Der Finaltisch hat damit einen eindeutigen Favoriten – wir sollten trotzdem die Daumen drücken.