Im Foxwoods Resort Casino in Connecticut versuchte sich die WPT mit einem höheren Buy-In. Lediglich 189 Spieler zahlten die $9,700 Startgebühr und damit blieb die Teilnehmerzahl deutlich hinter den Erwartungen zurück. Vermutlich hätte auch hier ein niedrigeres Buy-In für mehr  Zuspruch gesorgt, man darf also auf die Entwicklung im Folgejahr gespannt sein. Alternativ könnte der Sponsor (PartyPoker) durch Packages/Satellites für mehr Furore in der Zukunft sorgen.

Trotz der überschaubaren Spielerzahl waren (und sind) diverse bekannte Namen im Feld vertreten. Neben Jason Mercier der weiterhin die Triple Crown jagt, waren auch Kathy Liebert, Erik Seidel, Jonathan Little und Andy Frankenberger angetreten.

Frankenberger spielte ein starkes Turnier und als am dritten Tag das Feld von 66 auf 27 Spieler geschrumpft war, wurden die Geldränge bejubelt. Frankenberger hatte zu diesem Zeitpunkt einen imposanten Chipstack und war den Führenden Christian Harder und Daniel Santoro dicht auf den Fersen.

Auf dem Weg in‘s Geld gingen neben Seidel, Liebert, Mercier auch Doc Sands und Dwyte Pilgrim verloren. Mit Matt Glanz, Hoyt Corkins und Jonathan Little gab es für die Chipleader allerdings noch große Hürden auf den Weg in‘s Finale.

Am Tag 4 galt es die Preisgeldleiter raufzuklettern und die Chancen auf den TV-Finaltisch zu wahren. Matt Glanz und auch Hoyt Corkins schafften es nicht in‘s Rampenlicht. Am Ende des Tages hatten noch 8 Spieler Chips vor sich und Jonathan Little besaß noch die Möglichkeit seinen dritten WPT-Titel zu erspielen. Das schafften vor ihm lediglich Gus Hansen und Carlos Mortensen. Nach dem (kurzen) fünften Tag steht fest, aus dem Duo wird kein Trio. Little wurde bei einem Steal-Versuch erwischt und schied aus – kurz darauf folgte Chris Klodnicki in die Zuschauerränge und sorgte für den frühen Feierabend.

Frankenberger wird den Endspurt zwar als Shortstack beginnen, darf sich aber über sein drittes WPT-Finale innerhalb von 18 Monaten freuen.

Hier der Blick auf die Finalisten:

1. Steven Brackesy – 1,807,000

2. Daniel Santoro – 1,163,000

3. Christian Harder – 1,293,000

4. Bob Carbone – 588,000

5. Andy Frankenberger – 374,000

6. Eli Berg – 496,000