Die Weihnachtsschlacht ist (fast) geschlagen und die Vorbereitungen für den Jahreswechsel laufen. Einen kleinen Info-Happen reichen wir noch nach und schauen auf das letzte Event der World Poker Tour zurück.

Ob Doyle Brunson mit den Veranstaltern aneinandergeraten ist, ist nicht bekannt. Es fiel jedoch auf, dass im Titel des Events der Name der Pokerlegende ausgespart wurde. Da muss nicht zwingend Bedeutung haben, vielleicht bringt Texas-Dolly ja in den nächsten Wochen Licht ins Dunkel … die Theorie, dass Brunson ab 2015 im Team PokerStars spielt und PartyPoker als Sponsor der WPT deshalb Veto gegen den Event-Namen einlegte ist aber vollkommener Quatsch 🙂

Aber auch ohne die Pokerlegende im Namen zog das Turnier viele Spieler an. Für die Turniergrinder war dies vermutlich eine inoffizielle Weihnachtsfeier – die allerdings $10k Eintrittsgeld kostete.

582 Spieler zahlten die „Zeche“ und spielten um $5,684,200 Preispool. Aus deutscher Sicht lief es für Tobias Reinkemeier sehr gut. Er schaffte es mit 60 BB an den Finaltisch und hatte lediglich Brett Shaffer vor sich (71BB).

Leider erwischte Tobias für das Finale einen rabenschwarzen Tag und schied direkt auf Platz 6 aus. Für Chipleader Schaffer war auf Platz 3 Feierabend und das Heads-Up spielten Greer und Charania. Das Duell zog sich über 70 Hände. Zuletzt landeten die Chips mit 22 vs. 96 mit dem besseren Ende für Charania in der Mitte.

Der Amerikaner gewann damit bereit seinen zweiten WPT-Titel in Paris und siegte auch schon beim EPT-Grand-Final in Monaco – da ist offenbar ein weiterer Spieler auf dem Weg zur Triple Crown.

 

Das Ergebnis im Überblick:

1. Mohsin Charania – $1,477,890

2. Garret Greer – $869,683

3. Brett Shaffer – $562,736

4. Ryan Julius – $383,684

5. Ryan Fee – $272,842

6. Tobias Reinkemeier – $218,842