Nachdem es einige Tage nach einem weiteren Triumph für Antonio Esfandiari aussah, freute sich am Ende Ravi Raghavan über den Titel und $1,2 Millionen Prämie.

Das renommierte Turnier im Bellagio lockte die Pokerprominenz an die Tische. Für 10k Buy-in gab es den Startstack und zwar – wie bei der WPT üblich – auch mehrfach durch „Wiedereinkauf„. Am Ende der ach Level andauernden Re-Entry-Phase wurden insgesamt 504 Buy-Ins gezählt und der Preispool damit auf knapp 5 Millionen Dollar gebracht. Die Summe verteilte sich auf die ersten 54 Plätze wobei die Finalisten selbstverständlich den Löwenanteil unter sich aufteilen durften.

Durch das hochklassige Feld gab es schon zum Turnierbeginn interessante Tische für die Zuschauer. Esfandiari traf zum Beispiel direkt auf Noah Schwartz und Andy Frankenberger. Bei solchen Konstellationen war das Ausscheiden diverser Mitfavoriten so klar wie Kloßbrühe. Daniel Negreanu und Sam Tricket kauften sich ganze viermal ein und verspielten sämtliche Chips – dafür lief es für Michael Mizrachi sehr gut er platzierte sich am zweiten Spieltag im vorderen Feld, musste aber im späteren Verlauf Antonio Esfandiari das Medieninteresse überlassen. Der „Magician“ konnte das Event in 2010 gewinnen und legte mit einem sechsten Platz im Folgejahr wieder ein gutes Ergebnis hin. Auch in diesem Jahr fühlte sich der Vegas-Pro im Bellagio wie zu Hause und führte das Feld lange Zeit an.

Während es u.a. Phil Galfond, Tony Dunst  erwischte baute Esfandiari seinen Stack auf 1,5 Millionen und übernahm mit 22 verbleibenden Spielern den Chiplead. Diese Führung verteidigte er auch am Folgetag und durfte als Führender und Favorit das Finale beginnen.  Mit Shawn Buchanan und Andrew Lichtenberger waren weitere prominente Namen am TV-Finaltable zu finden.

Aber für die großen Namen lief es am entscheidenden Tag dürftig. Esfandiari verlor seinen Stack zuerst in kleinen Schritten um dann mit AK vs AA und Riesenpot unerwartet früh auf Platz 4 rauszufliegen. Ravi Raghavan war als Shortstack in den Tag gestartet und erlebte einen Traumtag. Er holte sich Esfandiaris Chips und konnte sich auch gegen Shawn Buchanan im Heads-Up behaupten. Bereits zu Beginn führte der späterer Sieger mit 9,33 Mio vs 5,77 Mio von Buchanan – nach ca. 70 Händen war das Turnier beendet und ein überglücklicher Sieger gefunden.

Das Ergebnis im Überblick:

1.   Ravi Raghavan – $1,268,571

2.   Shawn Buchanan – $746,502

3.   Thomas Winters – $483,031

4.   Antonio Esfandiari – $329,339

5.   Andrew Lichtenberger – $234,197

6.   Jeremy Kottler – $187,845