Die WPT-Events sind nicht nur reine Pokerturniere sondern als Medien-Event zur TV-Vermarktung konzipiert. Die teilnehmenden Spieler müssen vor der Turnierteilnahme entsprechende Erklärungen unterzeichnen und Bilder, Aufzeichnungen und Werbung erlauben. Diverse Pro's sind jedoch bei anderen Sponsoren vertraglich gebunden und geraten in einen Interessenkonflikt.
 
Chris Ferguson, Andy Bloch, Phil Gordon, Annie Duke, Howard Lederer, Greg Raymer und Joe Hachem haben deshalb im Juli 2006 ein Klageverfahren angekündigt. Nachdem die Klage anfangs für Furore sorgte, beruhigten sich die Gemüter im Laufe der Zeit. Eine angestrebte Sammelklage wurde zwischenzeitlich sogar abgelehnt und Raymer und Hachem nahmen von der Angelegenheit gänzlich Abstand. Überraschenderweise gibt es nun von der WPT ein Angebot das den Interessenkonflikt lösen soll.
 
Chris Ferguson und WPT-Geschäftsführer Steve Lipscomb freuen sich über die anstehende Lösung. Letztlich haben beide Parteien das gleiche Interesse: Die Spieler möchten an den beliebten Turnieren teilnehmen und die WPT-Verantwortlichen wollen das Prestige der Events durch eine hohe Anzahl an Pro's steigern.
 
Nach den rückläufigen Zahlen in der WPT-Bilanz scheint die Einigung mit den bekannten Spielerpersönlichkeiten ein weiterer Schritt für eine erfolgreichere 7. Saison zu sein.
 
quelle: pokerolymp.de