Im Bellagio wurden die Spieler mit $10,300 Buy-In zur Kasse gebeten. Im Gegenzug gab es hierfür einen Startstack für das „WPT Doyle Brunson Five Diamond World Poker Classic 2013“.

Am ersten Tag kauften sich 322 Spieler in das Event ein und natürlich waren zig Spieler mit Rang und/oder Namen am Start. Daniel Negreanu fehlte genauso wenig wie Phil Laak mit Freundin Jennifer Tilly. Und auch Eli Elezra, Scotty Nguyen, Antonio Esfandiari und Robert Mizrachi spielten sich, genauso wie der umstrittene Chino Rheem, in die zweite Runde.

Marvin Rettenmaier trat zwar auch an, verlor aber seinen Stack. Durch die Re-Entry-Option durfte er allerdings auch am zweiten Turniertag sein Glück (ver-)suchen.

Nach dem Ende der Registrierungsphase konnten die Veranstalter 449 Entries melden. Für den Sieger wurden $1,161,135 reserviert, insgesamt werden $4,355,300 auf die ersten 45 Plätze verteilt. Trotz neuer Re-Entry-Regelung ist damit die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr gesunken, im Hinblick auf das stolze Buy-In aber dennoch ein akzeptables Ergebnis.

Während sich Jeff Madsen am Tag 2 in Führung spielen konnte ,Sorel Mizzi gut mithielt und ebenfalls im oberen Feld landete und beide Spieler damit gute Chancen auf einen Anteil vom Preisgeld hatten, schieden Joseph Cheong, Layne Flack, Phil Hellmuth, Phil Laak, Jared Jaffee, Eli Elezra und Jennifer Tilly bereits mit leeren Händen aus.

Am dritten Tag starteten noch 145 Spieler, der Weg zum Geld war also noch lang und die Bubblephase wurde tatsächlich auf Runde 4 vertagt. An diesem Spieltag wurden 5 Blindlevel gespielt und 59 Teilnehmer blieben im Rennen.  Die spektakulärste Hand des Tages spielten Don Nguyen und Brian Rast. Während Rast mit einem Set Asse seinen Gegner zum All-In zwang, lachte Nguyen zuletzt und damit am besten. Er hatte eine Straight und konnte mit dem Riesen-Double-Up die Führung übernehmen und bis zum Feierabend sogar noch ausbauen.

Verloren gingen Tony Dunst, Joseph Cheong, Marvin Rettenmaier und Justin Bonomo.

Antonio Esfandiari der in 2010 das Turnier gewann und in 2011 und 2012 den Finaltisch erreichte, hat sich in die nächste Runde gespielt und könnte seine WPT-Bellagio-Erfolgsgeschichte fortschreiben.