wptWährend in den letzten Tagen auf die EPT in San Remo geschaut wurde, ist es nun an der Zeit die letzten Tage des aktuellen WPT-Events Revue passieren zu lassen.

Wie so oft bei den letzten WPT-Events ist auch im Bellagio ein Teilnehmerschwund eingetreten. Während EPT und auch die neue NAPT neue Rekordmarken setzen, dümpelt die WPT dahin. Ein wesentlicher Faktor für eine hohe Beteiligung sind inzwischen die Online-Satellites und hier hinkt die WPT dem Feld deutlich hinterher.

In das Turnier kauften sich 195 Spieler für $25,000 Buy-In ein (2008 waren es noch 639!). Auf 18 Plätze verteilt sich das Preisgeld in Höhe von $4,7 Millionen und der Turniersieger erhält hiervon mit $1,530,537 natürlich den Löwenanteil

Während Daniel Negranu, Gavin Smith, Isaac Haxton, Tom Dwan und auch John Duthie am Tag 2 scheiterten, hatte Faraz Jaka erneut einen guten Lauf und spielte sich zu Turnierbeginn in das Spitzenfeld. Mit Justin Bonomo, Shawn Buchanan, Brandan Cantu und  und Yevgeniy Timoshenko gab es weitere Favoriten im vorderen Feld. Insgesamt schafften es 98 Spieler in die dritte Runde.

Da die Spieler sich bin in den zweiten Tag einkaufen konnten und von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machten, kam es zu einigen Kurzauftritten. Chris Ferguson war in dieser Rubrik rekordverdächtig: Nach nur 15 Minuten Spielzeit hatte er alle Chips verdaddelt und durfte wieder in die Freizeit. Auch Andy Bloch und Daniel Alaei registrierten sich spät und gingen früh.

Am Tag 3 reduzierte sich das Feld auf 35 Spieler und in diesem Feld war mit David Benyamine, David Williams, Phil Hellmuth, Dave Ulliot und Carlos Mortensen reichlich Prominenz zu finden. Am Tag 4 platzte dann die Bubble. Bubbleboy wurde Maroun Jazzar der mit AK seine Chips gegen David Benymaine und 76s riskierte. Auf dem Weg in's Geld gingen u.a. Mortensen, Timoshenko und der Devilfish verloren. Faraz -the toilet- Jaka konnte auch in dieser Runde seine Führung verteidigen und David Benyamine war knapp eine Million hinter dem „WPT-Wunderkind“.

In der nächsten Runde blieben von 18 Spielern noch 10 übrig. Damit blieb lediglich die Mission die 6 Finalisten für den TV-Tisch zu ermitteln. In den knapp 5 Stunden gab es einige Überraschungen und Wendungen u.a. schied der bisher dominierende Jaka auf dem 14. Platz aus. Neuer Chipleader wurde John O'Shea dem Scotty Nguyen und David Benyamine im Nacken sitzen. Mit David Williams und Phil Hellmuth sind weitere prominente Gegner am Tisch.