Im Schlagschatten der Aussie Millions wurde in Atlantic City die „WPT Borgata Winter Poker Open“ gespielt. Das Buy-In war mit $3,500 moderat und an den beiden Starttagen zeigten insgesamt 1,042 Interesse am Turnier.

Damit konnten für den Sieger immerhin $730,053 Prämie ausgelobt werden – für Motivation war also gesorgt.

Im Feld waren u.a. Jeff Madsen, Olivier Busquet und David Williams zu finden, deren Spiel war allerdings erfolglos und die Chips reichten nicht für das Erreichen des zweiten Spieltages.

Durften den zweiten Tag noch 567 Spieler beginnen, hatte sich das Feld zum Tag 3 bereits auf 171 Teilnehmer reduziert. Bekannte Bustouts des zweiten Tages: Shannon Shorr, Noah Schwartz, Yevgeniy Timoshenko und Eric Baldwin.

Der dritte Tag begann mit der Bubblephase. Für die ersten 100 Plätze waren Prämien hinterlegt, für 71 Spieler sollte es also ein schwarzer Tag werden. In dem dritten Blindlevel war der letzte Pechvogel ermittelt. Nach zwei nervenaufreibenden Stunden an der Bubble, sorgte Paul Volpe als Bubbleboy für gute Stimmung bei den 100 verbleibenden Spielern und einem Tempowechsel des Turniers.

Im weiteren Spielverlauf gingen dann Spieler wie Allen Kessler, Jonathan Little und Matt Matros über Bord. Zum Feierabend hatten noch 28 Spieler Stacks vor sich und damit Hoffnung auf den Finaltisch. Chipleader wurde Yung Hwang der für seine 3 Millionen Chips eine stabile Tüte benötigte.

Der erfahrene Grinder aus Houston ließ sich im Verlauf des Turniers die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Die Führung rettete er bis an den Finaltisch und setzte auch hier seinen guten Lauf fort. Der 27jährige verlor zwar während des Final-Tables zweimal die Führung, nicht aber die Nerven. Am Ende konnte er sich im Heads-Up gegen James Anderson durchsetzen und seinen größten Turniererfolg feiern.

Am Ende stand folgendes Ergebnis:

  1. Yung Hwang – $730,053
  2. James Anderson – $438,698
  3. Mike Gogliormella – $265,475
  4. Matt Haugen – $222,336
  5. Jeremy Druckman – $182,514
  6. Matthew Salsberg – $147,671