Am ersten Tag zahlten 460 Spieler das moderate Buy-In in Höhe von $3,500 . Im letzten Jahr spielten insgesamt 1,042 Teilnehmer das Event in Atlantic City, durch die „Re-Entry-Regel“ dürfen die Veranstalter berechtigterweise auf eine positive Entwicklung hoffen.

Zum Feierabend hatten noch 245 Spieler Chips vor sich und qualifizierten sich damit für die zweite Runde. Die Bust-Out-Rate war sehr hoch und dies stand natürlich im Zusammenhang mit dem Re-Entry. Die Pro‘s wie bspw. Jeff Madsen, Dwyte Pilgrim, Matt Affleck und David Williams riskierten öfters den Stack um diesen zu erhöhen und sich damit eine gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf zu schaffen. Im Falle des Ausscheidens kann man am nächsten Starttag schließlich einen neuen Stack kaufen – d.h. die Frühstarter geben Gas um mit eventuell höherem Einsatz (2. Buy-In) in der zweiten Runde genügend Munition für eine aggressive Spielweise zu haben.

Mit Vanessa Selbst und Will Failla sind zwei erfahrene Turnierstrategen im vorderen Feld zu finden – hier klappte das Stackbuilding also schon im ersten Anlauf. Mit Abe Korotki hat ein eher unbekannter Spieler aktuell die Führung inne. Das Bekanntheit nicht mit Erfolg gleichzusetzen ist, zeigt die Bilanz von dem Mann aus Behany Beach. Er gewann 2006 das Championship-Event des WSOP-Circuits und danach ein $2k NLHE-Event der Borgata-Open. Insgesamt erspielte er „klammheimlich“ $700,000 an Preisgeld. Die Chipleader der Starttage erhalten $5k Sonderprämie … Abe spielt das Event also als Freeroll und könnte einen Start-Ziel-Sieg hinlegen … das wäre doch mal ne Nummer 🙂