Der Marokkaner spielte das erste Live-Event seines Lebens und holte sich direkt die Siegprämie in Höhe von €201.000.

Nachdem Steve O’Dwyer (31. Platz), Noah Boeken (30. Platz) und Sorel Mizzi auf dem 10. Platz ausgeschieden waren, gab es keinen prominent besetzten Finaltisch. Der Debütant Yachou konnte sich am letzten Tisch direkt mit einem gefloppten Set aufdoppeln , damit seine Nerven beruhigen und verteidigte im weiteren Verlauf des Finales seinen Stack tapfer.

Im Dreikampf spielten Warburton und Yachou ganze 70 Hände um die Führung während Cees van Brugge Stück für Stück vom Chipstack abgeben musste und schließlich auf Platz 3 den Stuhl räumte.

Im Heads-Up tauschten die Duellanten die zwei Mal die Führung. Die Vorentscheidung fiel, als Warburton auf dem Turn TwoPair hielt und sich nach seinem All-In von Yachou einen Drilling ansehen musste. Die letzten Chips verlor der Engländer – der als Chipleader in den Tag gestartet war – dann mit A8 vs 66.

Über das Ergebnis freut sich nicht nur Yachou, sondern bestimmt auch ein Großteil der Hobbyspieler. Mit dem richtigen Quäntchen Glück zur rechten Zeit hat man eben beim Pokern auch als Underdog mal die Nase vorn. Solche Ergebnisse motivieren doch …

 

Das Endergebnis:

1. Farid Yachou – Marokko – €201.000

2. Steve Warburton – Großbritannien – €150.000

3. Cees van Brugge – Niederlande – €68.000

4. Fredrik Andersson – Schweden – €90.000

5. Joep van den Bijgaart – Niederlande – €51.000

6. Jason Wheeler – Großbritannien – €41.260