Das Main-Event hat ein Buy-In von $10,000 und lockte 549 Spieler an die Tische. Dem Sieger sind 1,3 Millionen Dollar aus dem Preispool versprochen und knapp 4 Millionen Dollar werden auf die nächsten 53 Plätze ausgezahlt.

Los Angeles, WPT und ein großer Preispool. Das garantiert prominente Namen. Mike Sexton, Jason Mercier, Greg Mueller, Daniel Negreanu, Vanessa Selbst, Jonathan Duhamel, Shaun Deeb und viele weitere Topspieler waren angetreten und scheiterten.

Phil Ivey spielte nach Macau und den Aussie Million sein erstes Turnier in den Staaten und und startete in den ersten beiden Turniertagen fulminant. Sein Erscheinen wurde natürlich kontrovers in der Community diskutiert, Auseinandersetzungen am Tisch bezüglich der geschuldeten Full-Tilt-Millionen blieben aber aus. Trotzdem dürften sich viele geprellte Tilt-Spieler über sein Ausscheiden als Bubbleboy gefreut haben. Ivey verlor erst einen Riesenpot im Coinflip mit AJ vs ein Pair im Anschluss pushte er mit 66 in KK vom Gegner.

Professionell (stoisch) wie immer verliess er den Tisch.

Solch einen Abgang schaffte Phil Hellmuth wieder einmal nicht. Er schied ebenfalls am dritten Turniertag aus. Er riskierte seine Chips und machte mit TwoPair einen Call als der Gegner am Turn All-In ging.. Dieser hatte einen Gutshot getroffen … den fragwürdigen Call am Flop nahm Pokerbrat Hellmuth zum Aufhänger für einen seiner typischen verbalen Ausraster.

Zu Beginn des vierten Turniertages war das Feld bereits auf 54 Spieler geschrumpft. Mit leeren Händen musste also keiner den Saal verlassen, freiwillig ging aber keiner. Während es u.a. Joe Hachem, David Sands, David Pham und Jason Somerville unter die letzten 18 schafften, verlor der als Chipleader gestartete Tuan Phan seinen Stack genauso wie Tom Marchese und Christian Harder.

Am Tag 5 werden die Finalisten den TV-Finaltisches ermittelt. Beste Aussichten hat der aktuelle Chipleader Noah Schwartz dem allerdings Dan Kelly dicht auf den Fersen ist.