tonydunstAuf St. Maarten sah alles nach einem Sieg eines deutschsprachigen Spielers aus, die Chancen lagen bei 3 Teilnehmern im Finale immerhin bei 50%, Tony Dunst schlug allerdings allen Erwartungen ein Schnippchen und lachte sich zum Schluss ins Fäustchen.

192 Spieler hatten sich für das Event eingefunden und jeweils $3,500 Buy-In gezahlt. Im Preispool landeten, damit knapp $600k die auf die ersten 24 Plätze verteilt wurden.

In der Karibik konnte man es sich leisten, den Finaltisch als Open-Air-Event abzuhalten. In wunderbarem Ambiente ging es für die letzten 6 zur Sache. Das Tempo war gemächlich, die Spieler schienen die Sonne genießen zu wollen. Aber auch das schönste Finale näherte sich irgendwann dem Ende und als der Österreicher Severin Schleser auf dem dritten Platz ausschied, startete der als Chipleader in den letzten Tag gestartete Dunst mit einer 5:1-Führung in das Heads-Up. Hier konnte sein italienischer Gegenspieler Giacomo Fundaro nichts mehr ausrichten. Er doppelte zwar einmal auf, musste sich aber in der 120. Hand des letzten Tages geschlagen geben.

Der stets akkurat gekleidete Dunst durfte sich über $145,000 Prämie zum Titel freuen und lächelte entsprechend charmant in die Kameras.