Der Deutsche dominierte das Turnier und krönt seine gute Leistung mit dem Sieg.

Mit einer deutlichen Führung startete Rettenmaier in das Finale – er hielt 44% der im Spiel befindlichen Chips und galt als Favorit. Aber oft genug scheiterten Chipleader und mussten früh gehen. Neben dem möglichen Pech lauerten Gegner wie Mizrachi, Schulman oder O‘Dwyer auf ihre Chance.

Und im Finale gab es dann tatsächlich viel Action und keinen reinen Durchmarsch des Deutschen. Michael -the Grinder- Mizrachi  konnte sich mit TT gegen Rettenmaiers AKs und O‘Dwyers AKo behaupten (Board J-9-3-4-2). Nach dem Gewinn dieses Riesenpots war er kurzzeitig Chipleader – konnte die Führung aber nicht lang verteidigen.

Nick Shulman spielte seinen Stack ebenfalls in die richtige Richtung. Mit über 4 Millionen Chips im Stack durfte er sich phasenweise gute Chancen auf seinen zweiten WPT-Titel ausrechnen. Umso überraschender kam der schnelle Abstieg. Auf dem vierten Platz verlor er die „Big Points“ und gab seine Chips in Richtung Rettenmaier der zum Dreikampf dann wieder deutlich vorne lag. Mizrachi scheiterte Shortstacked am Double-Up und somit schaffte es mit Phillipe Ktorza ein Franzose in das Heads-Up.

Da dieser den Tag als Shortstack begann war sein Lauf eher eine Überraschung. Erfahrung brachte aber auch dieser Spieler mit – er verbuchte in seiner Pro-Karriere schon einige Achtungs-Erfolge (ca. $300k an Turniergewinnen). Ktorza ging mit 2 MIllionen weniger Chips in den Zweikampf, wehrte sich aber nach Leibeskräften. Als er nur noch 3 BigBlinds vor sich hatte war der Drops eigentlich gelutscht. Aber einige Double-Ups später war sogar die Führung erspielt und Rettenmaier musste mit 10 BigBlinds volles Risiko gehen. Auch hier kämpfte sich der Deutsche zurück und gewann mit KK vs JJ am Ende sehr verdient das Turnier.

Insgesamt 8 Stunden dauerte das Finale – Danach konnte der Deutsche Pro aufatmen und den Triumph geniessen.

1. Marvin Rettenmaier – $1,196,858

2. Philippe Ktorza – $805,310

3. Michael Mizrachi – $424,618

4. Nick Schulman – $256,235

5. Steve O'Dwyer – $192,176

6. Trevor Pope – $155,571