Wenige Tage nach dem „Bay 101 Shooting Star“ ist ein weiterer WPT-Sieger gefunden. Ravee Mathi konnte sich gegen 378 Konkurrenten durchsetzen und erhielt $266,857 Siegprämie. Insgesamt wurden mehr als $1,2 Millionen an Preisgeld ausgespielt.

Neben der Besonderheit eines WPT-Titels ist es bemerkenswert, dass der 37-Jährige aus Dublin (in Kalifornien) bereits beim vorherigen WPT-Event am Finaltisch saß und dort mit dem sechsten Platz bereits ordentlich cashte. Am Finaltisch traf er erneut auf Taylor Paur, der ebenfalls einen guten Lauf hat und es nach seinem Sieg beim Shooting Star erneut bis an den letzten Tisch schaffte. Bei 18 verbleibenden Teilnehmern war Paur noch Chipleader, musste Mathi allerdings im Finale eine Handvoll Blinds Vorsprung lassen.

Während es zum zweifachen „back-to-back-final-table“ reichte, gab es aber keinen „back-to-back-title“. Auf dem dritten Platz gingen Paur die Chips aus und er musste sich mit einem Preisgeld von $113,154 begnügen.

Der Dreikampf hatte über 100 Hände gedauert, die Heads-Up-Spieler Mathi und Rockowitz hatten sich also schon ausreichend kennengelernt. Rockowitz hatte jedoch keine Gelegenheit die gewonnenen Erkenntnisse in Sachen gegnerischer Spielweise einzusetzen. Für ein längeres Duell wäre nämlich sein Shortstack aufzudoppeln gewesen. Mit einem Rückstand von 1:4,5 in Sachen Stack versuchte er sofort ein Limp-Shove mit K9 und wurd von Mathi gecallt. Dessen JJ waren auch nach dem River die bessere Hand. Damit war der große Titel für den ambitionierten Amateurspieler gewonnen.

 

Das Ergebnis im Überblick:

1. Ravee Mathi – $266,857

2. Jesse Rockowitz – $176,018

3. Taylor Paur – $113,154

4. Harrison Gimbel – $83,818

5. Rex Clinkscales – $62,864

6. Jeff Griffiths – $50,291