Vasili Firsau sah zwar wie der sichere Sieger aus, musste sich aber dem Underdog geschlagen geben.

Am vierten Tag galt es für die 24 Spieler die Bubblephase zu schaffen. Nach 75 Minuten war mit Jonnie Sonelin der Bubble-Boy des Events gefunden und die restlichen Spieler setzten sich mit dem Finaltisch ein neues Ziel.

Dieses wurde von Marvin Rettenmaier nur knapp verpasst, der deutsche Pro schied auf Platz 10 aus.

Firsau, der bereits am dritten Tag des Turniers die Führung übernommen hatte, begann den letzten Tisch mit einer massiven Führung. Er hielt mehr als die Hälfte der im Spiel befindlichen Chips und konnte dementsprechend Druck auf die Gegner ausüben. Trotz bestmöglichen Widerstand mussten zwangsläufig die ersten Plätze geräumt werden. Mit nur noch drei Spielern am Tisch hielt der Weißrusse fast 5 Millionen Chips, während seine beiden Konkurrenten mit 450k haushalten mussten.

Zum Beginn des Heads-Up lag Mohsin 1:6 hinten und verlor gleich weiter an Boden. Mit gelungenen Verdopplern brachte sich der spätere Sieger zurück ins Spiel und übernahm schließlich die Initiative. Vasili Firsau musste mit ansehen, wie sein Gegner das Board immer wieder traf und seine Chips nach einem dreistündigen Zweikampf vollständig entfleucht waren.

Hier das Ergebnis im Überblick:

Mohsin Charania – €340,000

Vasili Firsau – €230,200

Peter Apostolou – €148,050

Elliot Smith – €109,615

Christina Lindley – €82,280

Kimmo Kurko – €65,790