306 Teilnehmer kamen zur Adventszeit an die Tische. Der aus Baden stammende Deutsche ließ sich nicht beeindrucken und spielte sich zum Titel und zur Prämie in Höhe von 283,827 Dollar.

Die Veranstalter bezahlten die ersten 36 Plätze, unter anderem Martin Staszko (30. Platz), Kevin MacPhee (23. Platz) und Kara Scott (22. Platz) schafften es in die Geldränge, nicht aber an den Finaltisch. Bubbleboy wurde übrigens David Peters, der vergeblich auf ein Ass auf dem Board hoffte und damit den Geldsegen für die verbliebenen Spieler einläutete.

Das Turnier wurde von Vasili Firsau dominiert. Der war über einen langen Zeitraum Chipleader und führte das Feld auch am Finaltisch an. Mit nur noch 3 Spielern am Tisch scheiterte der Chipleader dann mit JJ bitterlich. Nach einem Raise von Thomas pushte Andrea Shatilov mit QT. Firsau vertraute auf seine JJ, wollte Druck gegen den Deutschen machen und schob seine Chips in die Mitte. Julian Thomas hatte mit AA jedoch eine leichte Entscheidung und gewann einen Monsterpot. Thomas, der sich bis dahin im Mittelfeld „versteckte“, führte nach dieser Monsterpot plötzlich deutlich und ließ im Heads-Up gegen Firsaus mit 8,6 Mio vs. 530k Chips nichts mehr anbrennen. Der etwas entnervte Weißrusse konnte zwar noch einmal aufdoppeln, der nächste Versuch mit QT gegen AK ging allerdings schief und brachte damit die Entscheidung und den Feierabend.

Julian Thomas zeigt als Neuling im Pokerzirkus schon seit einigen Monaten Nervenstärke und Können. Bei der EPT in Berlin spielte er sich auf Platz 7 in das Rampenlicht nun klappte es mit dem ersten großen Titel.

Das Ergebnis im Überblick:

1. Julian Thomas – $283,827

2. Vasili Firsau – $185,796

3. Andrey Shatilov – $116,982

4. Gintaras Simaitis – $86,703

5. Ognjen Sekularac – $64,683

6. Valeri Savov – $52,297