paulNach einem fast 6-stündigen Finale durfte der 20-jährige Sieger jubeln und sich über die Trophäe und die Siegprämie in Höhe von einer Million Dollar freuen.

Der spätere Sieger war bereits nach 3 Spieltagen unter den Führenden und hat sich damit den Titel redlich verdient. Während mit »Mad Marvin« Rettenmeier der letzte Deutsche auf Platz 79 ausschied, konnte WPT-Urgestein und Moderator Vince van Patten seinen Stack immerhin bis zum 27. Platz verteidigen.

Im Endspurt um die Plätze am Finaltable ging auch Dan Heimiller verloren, dafür glänzte mit Ely Levy mal wieder eine graue Eminenz im sonst sehr jungen Teilnehmerfeld. Levy hatte mit 6 Millionen Chips zeitweise eine beeindruckende Führung, musste dann aber die Talfahrt antreten und schied auf Platz 11 etwas unglücklich aus.

Im Finale agierten die Spieler zu Beginn vorsichtig und erst nach 57 Händen wurde der erste Stuhl geräumt. Danach nahm die Partie an Tempo auf und schon nach etwas mehr als drei Stunden begann das Heads-Up zwischen Griffin Paul und Joe Ebanks. Ebanks hatte anfangs einen komfortablen Vorsprung, büßte diesen aber nach einem All-In und Double-Up des Gegners bereits nach acht Händen ein. Von da ab ging es für Ebanks stetig bergab und nach knapp zwei Stunden war das Duell zugunsten von Griffin Paul entschieden.

Das Endergebnis:

1. Griffin Paul – $1.000.000

2. Joe Ebanks – $615.000

3. Andre Crooks – $383.000

4. Shawn Nguyen – $323.500

5. Brian Green – $269.000

6. Ryan Rivers – $217.500