Nachdem die Amerikaner noch gegen das UIGEA (Unlawful Internet Gambling Enforcement Act) argumentieren und erste Erfolge erzielen, zieht Deutschland mit dem Glücksspielstaatsvertrag (leider) nach. 
 
13 von 16 Bundesländern unterzeichneten den Vertrag und mit Wirkung vom 01.01.08 dürfen Glücksspiele nur von staatlich lizenzierten Unternehmen angeboten werden. Das Internet-Angebot soll komplett entfallen und direkte Werbung für unser Hobby ist ebenfalls nicht mehr erlaubt. Ob die Spielsuchtprävention oder die Mehrung der Steuereinnahmen Hauptziel sind, bleibt natürlich Auslegungssache. 
 
Ähnlich wie in den USA werden für das Internet-Angebot die Geldtransfers zwischen Banken und Online-Casinos unterbunden. Lt. Vertrag soll das Monopol bis 2012 gesichert werden. Durch die EU könnte der Vertrag aber sehr viel schneller hinfällig werden. Auch die aktuelle Entwicklung in Amerika (jährliche Entschädigungszahlungen in Höhe von $21 Millionen an Antigua) gibt Grund zur Hoffnung. 
 
Neben dem Internet-Angebot stehen natürlich auch die Pokerturniere mit Sachpreisen zur Diskussion. Auch hier ist mit Restriktionen zu rechnen. Wie sich der Vertrag auf das tägliche Leben auswirken wird, werden die ersten Wochen 2008 zeigen. 
 
quelle: Pokerolymp.de