Unverhofft kommt oft. Eigentlich wollte Freddy Deeb das Turnier gar nicht spielen, nachdem er ca. 80,000 Dollar an den benachbarten Cashtischen verloren hatte, entschloss er sich dann spontan das Event zu spielen, ein paar Drinks zu nehmen und die Stars kennen zu lernen.

Während er am ersten Turniertag wenig Enthusiasmus zeigte, gab er sich im weiteren Turnier einen Ruck. Beim Start des Finaltables teilte er mit, dass er die Hälfte seines Preisgeldes spendet und legte sich dann für den guten Zweck in's Zeug. Zur Belohnung für das soziale Engagement hatte Deeb dann das nötige Kartenglück auf seiner Seite – er gewann seinen zweiten WPT-Titel und die $100,000 Siegprämie. Damit knackt Deeb in seiner Turnierkarriere die $6 Millionen Preisgeldgrenze.