Die Würfel bzw. Karten im Bellagio sind gefallen. Vanessa Rousso konnte zwar am vorletzten Tag die Führung erspielen, Antonio Esfandiari bewies allerdings Nervenstärke. Nach 3 Tagen Führung gab er die Führung zwar ab, spielte sich aber diszipliniert an den Finaltisch. Hier wurde er zu guter Letzt belohnt. Für das Einsammeln der Chips von insgesamt 438 Teilnehmern kassiert er $870,124. antonio

Vanessa Rousso hätte ein erfolgreiches Pokerjahr gerne mit dem ersten WPT-Titel gekrönt. Damit hätte Sie –als erste Frau – gleichzeitig Pokergeschichte geschrieben. Ihr Lauf endete allerdings auf dem dritten Platz. Ihr Blindsteal – Push vom Button mit Q2 wurde von Esfandiari im BigBlind mit AQ gecallt und bestraft.

Andrew Robl schaffte es mit einer knappen Führung in das Heads-Up. Beide Pro’s sind übrigens bei Victory Poker unter Vertrag. Der Sponsor hat hinsichtlich dieser Situation (zwei Spieler Heads-Up beim Bellagio WPT) bestimmt schon während des Duells die Sektkorken knallen lassen ^^

Die Führung der beiden Teamkollegen wechselte mehrfach am Ende hatte Robl seine letzten Chips mit QT gegen Esfandiaris KJ schlecht investiert.

Nachdem die Zuschauer zu Beginn des Finaltables bereits für Esfandiari ein Geburtstagsständchen sangen (er feierte kurz zuvor den 32 Geburtstag), wurde auch zum Turnierende für den „Magician“ gejubelt. Damit hat nach langer Zeit ein Pro gewonnen, der auch die meisten Turniertage das Geschehen dominierte. Esfandiari zeigte sich im Interview überglücklich. Nachdem er 2004 ein erfolgreiches Pokerjahr hatte, schaffte er es die folgenden sieben Jahre an keinen Finaltisch. Diese Durststrecke war belastend und er hofft, dass diesem Sieg keine weiteren frustigen Jahre folgen werden.

Hier der Endstand inkl. erzieltem Preisgeld:

1: Antonio Esfandiari — $870,124 
2: Andrew Robl — $549,003 
3: Vanessa Rousso — $358,964 
4: John Racener — $232,271 
5: Kirk Morrison — $168,924 
6: Ted Lawson — $126,693