wpt0414Nach fünf Tagen wurde das Event entschieden und nachdem Afriat seine letzten fünf Gegner geschlagen hatte, freute er sich über den WPT-Titel und eine Siegprämie in Höhe von $1,081,184.

Für das Main-Event garantierten die Veranstalter einen Preispool von $5 Millionen und damit lockten sie 1,795 Spieler an die Tische. Das Buy-In lag bei $3,500 und das Preisgeld kletterte auf die Marke von $5,763,150. Gleichzeitig freuten sich die Organisatoren über einen neuen Teilnehmerrekord in Sachen der 12-jährigen WPT-Geschichte.

Auch die größten Spielermassen gehen im Turnierverlauf verloren und am entscheidenden Tag spielten wieder lediglich 6 Finalisten um das große Geld (auf den Finaltisch wurden $3,1 Millionen verteilt). Als Chipleader ging Mukul Pahuja in das Rennen. Er hat zurzeit einen guten Lauf in Sachen WPT und konnte bereits zwei Finaltische erreichen, da es bisher nicht zum Sieg reichte, hoffte er darauf, dass sich das Sprichwort „aller guten Dinge sind Drei“ bewahrheitete. Aber mit WSOP-Bracelet-Gewinnern wie Mackey, Kornuth und Matt Stout war die Aufgabenstellung alles andere als leicht.

Obwohl er zu Beginn bereits 35% der im Spiel befindlichen Chips vor sich hatte und damit fast 120 BigBlinds zur Verfügung standen, fehlte am Ende das nötige Glück im Heads-Up. Das Finale dauerte insgesamt 7 Stunden. Nach zwei Orbits schied mit Kornuth der erste Spieler aus. Er platzierte mit KQ eine 3-Bet, traf mit AT und einem tapfer gegenhaltenden Mackey allerdings auf Widerstand. Eine Stunde später erwischte es Matt Stout. Dieser war als Shortstack gestartet und konnte sich nicht aufbauen. Mit QT holte er schließlich die Brechstange raus und wollte seinen verbleibenden Stack doppeln. In dieser Hand hielt Pahuja mit A8 erfolgreich dagegen und sorgte für den nächsten freien Platz am Tisch.

Jacob Bazeley hatte danach mit AA viel Pech, sein Gegner war Afriat der mit J8 eigentlich deutlich hinten lag, sich aber auf dem Board auf Two-Pair verbesserte und die Chips des Gegners einsammelte. Der anschließende Dreikampf zog sich über weitere drei Stunden. Nach vielem Hin und Her „entsorgte“ Pahuja mit 99 James Mackey der mit K7 denkbar schlecht in die Postflop-Phase startete und auch keine Hilfe auf dem Board fand.

Den Zweikampf musste Pahuja trotz der Eliminierung von Mackey als Underdog mit 15 : 38,5 Mio beginnen. Nach nur sieben Händen war das Heads-Up schließlich durch einen Coinflip entschieden. Afriat hielt 88 und Pahuja mit K9 immerhin zwei Overcards … ohne Treffer war die Hand allerdings wertlos … Okay, nicht ganz wertlos … natürlich wurde auch der zweite Platz gut bezahlt 🙂

Das Endergebnis im Überblick:

1. Eric Afriat – $1,081,184

2. Mukul Pahuja – $691,965

3. James Mackey – $441,128

4. Jacob Bazeley – $371,931

5. Matt Stout – $308,501

6. Chance Kornuth – $247,954