und der heißt Alexander Lakhov. Der Russe holt sich nach dem zweiten Platz bei der WPT Prag 2012 nun den Titel.

In das Turnier hatten sich für jeweils $4,400 Buy-In 404 Spieler eingekauft. Die Veranstalter konnten einen neuen Teilnehmerrekord melden. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, wurden doch relativ hohe Gebühren fällig (16%). Offenbar war der Preispool für die Spieler deutlich interessanter und der summierte sich immerhin auf knapp 1,5 Millionen Dollar. Die Veranstalter bezahlten die ersten 45 Plätze und die Bubble platzte am dritten Spieltag.

Mit Sam Tricket schied am Tag 3 der prominenteste Spieler aus, es folgte in der nächsten Runde Sofia Lovgren. Trotzdem war das Feld mit Routiniers aus der Turnierszene weiterhin sehr stark besetzt.

Am vierten Turniertag war als Ziel der Finaltisch ausgerufen. Da noch 30 Spieler im Rennen waren, lief die Schicht über geschlagene 13,5 Stunden und verlangte den Spielern und dem Personal einiges ab.

Auch wenn es zu Beginn des Finales gut für den Briten Toby Lewis lief, entschied sich das Rennen am Ende zwischen zwei russischen Spielern.

Nachdem Dmitry Gromov den als Chipleader gestarteten Chouity mit einem „1-Outer“ völlig konsterniert in die Rails schickte, begann er das Heads-Up mit einer 3:1-Führung. Mit AA vs AJ hatte er den Sack eigentlich schon zugemacht, auf dem Flop und auf dem River servierte der Dealer allerdings jeweils Jacks und damit war der glückliche 1-Outer von den Kartengöttern ausgeglichen. Nur Chouity konnte sich davon nichts kaufen, stattdessen profitierte Lakhov und dominierte von da ab den Zweikampf und gewann mit JJ vs A2s das Turnier.

Das Endergebnis im Überblick:

1. Alexander Lakhov – $310,000

2. Dmitry Gromov – $215,000

3. Nicolas Chouity – $140,000

4. Toby Lewis – $102,820

5. Ori Miller – $77,000

6. Igor Devkin – $62,000