Für den seit Tagen führenden Jackson Genovesi hat es dann doch nicht gereicht. Im Finale musste er Yorane Kerignard passieren lassen und sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Insgesamt hatten sich 169 Spieler für jeweils 3.300 Euro in das Turnier eingekauft. Auch wenn viele prominente Namen im Feld waren, hätten sich die Veranstalter etwas mehr Zuspruch gewünscht. Immerhin lief das Turnier problemlos zur Zufriedenheit der Teilnehmer ab – das war in den letzte Wochen bei anderen Events durchaus nicht immer der Fall.

Im Finale ging es für den in Führung liegenden Italiener schon durchwachsen los. In den ersten Orbits doppelte er Alessio Isaia auf und sein knapper Vorsprung vor Kerignard bröckelte. Sampa Ryyanen war nach einer knappen Stunde Spielzeit dann der erste Spieler der gehen musste – seine Chips landeten in Genovesis Stapel. Auf Platz 5 verabschiedete sich schliesslich Zeljko Krizan dem die letzte Frau im Turnier (Hui Chen Kuo aus Taiwan) folgte.

Der Dreikampf forderte die Geduld der Spieler und Railbirds und dauerte ca. 4 Stunden. Mit 7-5o pushte dann Alessio Isaia seine letzten 475k Chips – beide Gegner entschlossen sich zum Call und Genovesi nahm die Chips vom Drittplatzierten gerne auf.

Zu Beginn des  Heads-Up hatte Kerignard 2,2 Mio Chips und Genovesi mit 2,8 Mio Chips eine knappe Führung.. Kerignard dominierte allerdings den Zweikampf und erarbeitete sich einen deutlichen Vorsprung. Die letzten Chips gewann er letztlich mit A3 vs. T9 – als die Chips in die Mitte kamen war Genovesi mit einer T auf dem Flop deutlich vorne … ein „Ace on the River“ besiegelte aber das Ende vom Event. Genovesi war sichtlich mitgenommen vom plötzlichen Kartenpech und konnte sich die Tränen nicht verkneifen. Wahrscheinlich wird er sich später über die Prämie in Höhe von $108,024 gefreut haben.

Hier ein letzter Blick auf das Ergebnis:

1. Yorane Kerignard $182,292

2. Jackson Genovesi $198,024

3. Alessio Isaia $  68,981

4. Hui Chen Kuo $  51,409

5. Zeljko Krizan $  38,425

6. Sampo Ryynanen $  30,556