Bobby Oboodi konnte sich in Atlantic City durchsetzen. Für den Titel kassierte er einen Scheck im Wert von $922,441. Mit einem gravierten WPT-Card-Protector und einem Ticket für das WPT-Worldchampionship-Event im Bellagio gab es noch nette Add-Ons.

Auf dem Weg in's Finale gingen mit David Williams (32.), Vanessa Selbst (23.), Matt Glantz (12.) und Will Failla (11. Platz) die großen Namen verloren.

Oboodi war bereits als Chipleader in's Finale gegangen und konnte auch die restlichen Chips der Gegner sammeln. Bis zum Heads-Up sah es nach einer klaren Geschichte aus … im letzten Duell drohte dem jungen Pro aber nochmal das Scheitern als er die Führung verlor. Er behielt jedoch die Nerven und schließlich auch das Kartenglück um mit einem Q-High-Flush das Turnier zu beenden. Der Zweitplatzierte Jin Hwang – der als Shortstack in den Tag startete – riskierte seinen großen Stack etwas leichtfertig mit TopPair auf einem sehr gefährlichem Board (Paired inkl. Flushkarten) erhielt aber immerhin $554,303 für seine ansonsten starke Leistung.  Hier das Ergebnis inkl. Preisgeld:

1. Bobby Oboodi – $922,441
2. Jin Hwang – $554,303
3. Daniel Buzgon – $335,433
4. Fred Goldberg – $280,925
5. Darren Elias – $230,610
6. Ricky Hale – $186,585

In Malta reduzierte sich das Feld am Tag 2 der Turniers von 154 auf 30 Spieler. Mit Dragan Galic, Tobias Reinkemeier, Tommy Vedes und Phil Hellmuth schieden bekanntere Spieler aus.

Am dritten Tag schielten die Spieler auf die Bubblephase, drei Unglücksraben waren noch zu finden. Marvin Rettenmaier hatte zu diesem Zeitpunkt einen großen Stack und versuchte diese Turnierphase wie viele andere Big-Stacker strategisch auszunutzen. Mit Isaac Haxton und Tony G navigierten zwei Pro's mit eher kleinem Stack durch diese heiße Phase.

Bubbleboy wurde Giovanni Rizzo der mit A9o sein Glück versuchte und in TopTwoPair von Christofer Williamson lief. In den Geldrängen schieden dann Justin Bonomo, Tony G., Rettenmaier und auch Isaac Haxton aus.

Bei den acht Finalisten fehlte dann auch ein bekannter Name. Mit Matt Giannetti ging immerhin ein SemiProminenter in den Endspurt. Giannetti ist einer der WSOP-Main-Event-Finalisten und dürfte sich über das Final-Training sehr gefreut haben. Und der junge Spieler machte seine Sache sehr gut … am Ende gewann er den Titel und dürfte für das anstehende große WSOP-Finale das nötige Selbstbewusstsein getankt haben.

Während der Chipleader Tristan Clemencon bereits auf dem siebten Platz ausschied, sammelte der November-Niner kontinuierlich die Chips der Mitspieler und kassierte zur Belohnung die Prämie in Höhe von $273,200. Auch für dieses Event noch die Platzierungen im Überblick:

1. Matt Giannetti $273,200
2. Cecilia Pescaglini $159,412
3. Filippo Bianchini $104,936
4. Simon Trumper $72,985
5. Tristan Clemencon $54,381
6. Fabien Sartoris $41,977