Nachdem sich der Pokerprofi bereits im letzten Jahr bis auf den zweiten Platz spielte, schaffte er es dieses Mal zum Titel.

Die World Poker Tour verlangte für das Turnier in Atlantic City eine Eintrittsgebühr von $3.500 und 1.027 Spieler waren bereit die Summe aufzubringen. Damit ging es um knapp 3,3 Millionen Preisgeld. Die Veranstalter hatten mindestens 3 Millionen Dollar Preisgeld versprochen und lagen mit dieser Einschätzung goldrichtig.

Die ersten 100 Plätze wurden bezahlt und die Bubble platzte am dritten Tag. Bubble Boy wurde Ko Maddock (55 < JJ). Diverse Prominente waren zu diesem Zeitpunkt noch im Rennen, u.a. Shannon Shorr, Jonathan Duhamel, Jonathan Little und Nick Schulman schafften es allerdings nicht in die Endphase des Turniers.

Am letzten Turniertag war das Feld wie üblich auf die sechs Finalisten reduziert. Während sich die ersten Plätze schnell leerten, mussten die Spieler im Dreikampf viel Geduld aufbringen. Erst nach 90 Händen schied Joe Kuether aus und machte den Weg für das Heads-Up frei. Kuether zog in seiner letzten Hand mit AK vs AA gegen Jim Gilbert den Kürzeren, hatte sich also nichts vorzuwerfen.

Im Duell lag Gilbert trotz des von Kuether gewonnnen Stacks mit 1:2 deutlich zurück. Ein Comeback gelang ihm nicht, nach 18 Händen verlor er mit JJ vs KK seine letzten Chips an den jubelnden Sieger. Paredes, der im letzten Jahr bei der Borgata Winter Open Championship bereits den zweiten Platz belegte, freute sich über seinen ersten großen Titel, die stolze Siegprämie, eine edle Uhr und ein Ticket zur WPT World Championship im Wert von $15.400.

Ergebnis: 

1. David Paredes – $723.227

2. Jim Gilbert – $434.598

3. Joe Kuether – $262.994

4. Maurice Hawkins – $220.258

5. Jerry Payne – $180.808

6. Roman Valerstein – $146.291