In Skandinavien finden im Regelfall die schwersten WPT-Events statt. Hier treffen die Regulars auf relativ wenig Freizeitspieler und damit ist der Kampf um die Geldränge vergleichsweise schwer. Diese Einschätzung wurde auch beim ersten WPT-Event in der dänischen Hauptstadt bestätigt. Emil Olsson darf sich also etwas auf den Titel einbilden und hat sich die $229,938 Siegprämie redlich verdient.

Der Schwede kam als Chipleader an den Finaltisch und hatte einige kritische Momente bis zum Triumph zu überstehen. Bei drei verbleibenden Spielern hatte er kaum noch Chips und den restlichen Stack als Dog in die Mitte gebracht. Mit einem geriverten Flush zog er den Kopf aus der Schlinge und gewann auch die nächsten entscheidenden Hände glücklich. Im Heads-Up gegen Morten Klein konnte sich Olsson wieder in‘s Spiel bringen und die letzte Hand ging mit KK vs K8o ohne Suckout an den Schweden.

karascottFür das Event hatten sich 229 Spieler für jeweils 3.200 Euro eingekauft. Die Deutschen hatten wenig Kartenglück und schieden früh aus. Die Hoffnung auf einen prominent besetzten Finaltisch erledigte sich früh. In den ersten Tagen gingen u.a. Ville Wahlbeck, Marvin Rettenmaier, Theo Jorgensen, Kara Scott (Bild) und schliesslich auch Steve O‘Dwyer – er hielt die Fahnen am längsten hoch – verloren. Insgesamt konnte der Veranstalter einen Preispool in Höhe von 700k Euro verteilen. Der Löwenanteil landete natürlich bei den Finalisten – Hier der Endstand inklusive Prämie:

1. Emil Olsson – $229,938

2. Morten Klein – $145,164

3. Philip Jacobsen – $93,080

4. Steve Barshak – $68,316

5. Robin Ylitalo – $51,237

6. Jan Djerberg – $40,989