Am fünften Turniertag konnte sich Zinno im Heads-Up gegen die frischverheiratete Vanessa Selbst behaupten und kassierte für den Sieg $825,099 Prämie.

Nach zwei Tagen waren immerhin noch 174 der 1,189 Starter im Feld und spielten direkt die Bubblephase des Turniers. Josh Levkov wurde auf Platz 111 Bubbleboy und läutete damit den Zahltag für die verbleibenden Spieler ein. Mit einer gesicherten Prämie hantierte es sich mit Shortstacks deutlich leichter und das Feld reduzierte sich durch die damit verbundene Action auf 36 Spieler zum Feierabend.

Auf der Vermisstenliste für Tag 4 standen u.a. Scott Seiver (95.), Victor Ramdin (80.), Eric Baldwin (78.) und Jonathan Little (59.). Neuer Chipleader wurde Cong Pham der die Position von Raj Vohra übernahm. Vohra verlor zwar an Boden, schaffte es aber in die nächste Runde. Ordentliche Aufbauarbeit in Sachen Stacksize leisteten bereits in dieser Runde Vanessa Selbst und Anthony Zinno, die sich in den Top Ten etablierten.

In der vierten Runde wurden dann die TV-Finalspieler ermittelt. Pham verteidigte in den Orbits seine Führung und Vanessa Selbst spielte sich auf Platz 2. Die erfolgreiche Spielerin hatte also gute Chancen auf den ersten WPT-Titel der Karriere und hätte als erste Frau mit WPT-Erfolg Pokergeschichte geschrieben.

Am letzten Tag ging es zuerst für den Shortstack Eric Fields zu Ende. Überraschend und bitter erwischte es mit Cong Pham den Chipleader auf Platz 3. Mit A-Q vs A-K gingen seine Chips verloren bzw. in den Besitz von Antony Zinno über.

Mit Geduld und Spucke schaffte es, die zurzeit wohl beste Frau im Poker, mit einer leichten Führung in das finale Duell. Nach 20 Händen hatte Sie den Vorsprung auf 2:1 ausgebaut, verlor im Anschluss allerdings zwei große Hände. Zinno machte mit einem All-In mit A-T einen aggressiven Spielzug und erhielt einen Call von Selbst die mit A-8 auf der Hand ein langes Gesicht machte. Anschließend versuchte die Spielerin aus dem Team PokerStars mit K-T ein Double-Up das mittels Call und A-6 allerdings verhindert wurde. Damit hatte Zinno das bessere Ende für sich. Der 31-jährige Spieler aus Rhode-Island spielte bereits seinen fünften Finaltisch in diesem Jahr, ist also alles andere als ein unbeschriebenes Blatt und darf auf seinen ersten WPT-Titel stolz sein. Selbst muss weiter auf den ersten WPT-Triumph warten. Geld für Buy-Ins wird kein Problem darstellen, für den zweiten Platz gab es $492,569 auf das Konto und insgesamt konnte Selbst 7,9 Millionen in Pokerturnieren gewinnen. Bald zählen nur noch Titel 🙂

Hier das Ergebnis im Überblick:

  1. Anthony Zinno – $825,099
  2. Vanessa Selbst – $492,569
  3. Cong Pham – $301,225
  4. Jeremy Kottler – $251,968
  5. David Randall – $208,394
  6. Eric Fields – $168,610