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Freitag, 13. April 2012 um 15:47 Uhr

Während in Wien die Pokeraction läuft, informierten die Organisatoren über eine Änderung im WPT-Event-Kalender. Das Turnier im französischen Amnéville wird trotz akzeptabler Resonanz in den Jahren 2010 und 2011 in diesem Jahr nicht stattfinden. Ob der Teilnehmerrückgang (von 543 auf 379) oder aber das etwas biedere Umfeld den Ausschlag gaben, bleibt das Geheimnis der Verantwortlichen.

Das interessiert zur Zeit in Wien natürlich kaum jemanden. Hier zählt die nächste Hand und der nächste Pot. Der zweite Tag ist inzwischen gespielt und 66 Teilnehmer sind weiterhin im Rennen um den Titel dabei. Morten Christensen und Chris Moorman spielten die Stacks auf über 480k bzw. 400k und führen das Feld an. Der zu Beginn führende Stojanovic konnte zwar die Führung nicht verteidigen wird mit dem aktuell vierten Platz im Ranking aber nicht unzufrieden sein. Im Verfolgerfeld sind neben Roberto Romanello auch Eugene Katchalov und Yevgeniy Timoshenko nicht zu unterschätzen.

Natürlich sind auch einige Favoriten am Tag 2 gescheitert. Bertrand Grospellier, Jonathan Duhamel, Faraz Jaka und Fabrice Soulier sind hier zu nennen.

Tag 3 wird direkt mit der Bubblephase beginnen  - noch  21 Spieler werden mit leeren Händen gehen müssen... hier ein Blick auf die Top 10 nach Tag 2:

1. Morten Christensen – 483,000

2. Chris Moorman – 411,500

3. Tristan Wade – 395,500

4. Darko Stojanovic – 354,000

5. Gerald Karlic – 353,500

6. Ben Wilinofsky – 350,500

7. Anthony Ghamrawi – 333,000

8. Jurgen Reicht – 332,000

9. Marius Pospiech – 322,000

10. Norbert Szecsi – 313,000


Montag, 12. März 2012 um 15:55 Uhr

Am Finaltisch des „WPT Bay 101 Shooting-Star-Events“ traten 4 Profis gegen 2 Amateure an. Erik Cajelais war einer der Pro's, hatte eine komfortable Chipführung und die nötige Erfahrung für einen Durchmarsch. Der WSOPE-Bracelet-Gewinner erwischte allerdings keinen guten Tag und verlor die letzten seiner 3,6 Millionen Chips  auf Platz 4 und musste sich mit $256,300 Preisgeld zufrieden geben. Am Ende triumphierte mit Kim ein Amateur der seine knappe Million Preisgeld entsprechend feierte.

Da mit Jonathan Duhamel auf dem 13. Platz die letzte Bounty verteilt wurde, ging es am letzten Tisch ausschließlich um das Klettern auf der Preisgeldleiter. Dementsprechend vorsichtig gingen die Spieler mit den Stacks zu Werke. Erst nach 113 Händen gab es den ersten freien Platz. In dieser Zeit sind in anderen Events Finaltische bereits entschieden - Dann nahm die Action allerdings Fahrt auf.

Mit einem gewonnen Coinflip - KQ vs 99 - schmiss Moon Kim Joe Serock aus dem Rennen und begann das Heads-Up mit einer 2:1 Chipführung. Obwohl er die Führung nur kurz aus der Hand gab, dauerte auch der Zweikampf seine Zeit. Nach 90 Minuten setzte Kim mit einem Flushdraw der ankam alles auf eine Karte und bekam von Habib einen Call ... der mit TopPair durchaus berechtigt war. Kim hat bisher lediglich $2k im Live-Poker gewonnen ... nun spielt er preislich in einer anderen Liga :)

Hier das Ergebnis inklusive Preisgeld:

1. Moon Kim $960,900

2. Ubaid Habib $570,200

3. Joe Serock $320,400

4. Erik Cajelais $256,300

5. Andrew Badecker $192,300

6. Joseph Elpayaa $128,200

Donnerstag, 08. März 2012 um 18:49 Uhr

Es ist wieder Zeit für die beliebte Kopfgeldjagd in Kalifornien. $10,000 Buy-In und die Aussicht durch die Bounty in einem lukrativen Freeroll zu landen ist jedes Jahr ein besonderer Anreiz.

Traditionell beginnt jeder Tisch mit einem sogenannten Shooting-Star und neben dem signierten T-Shirt winkt eine $5,000 Prämie wenn man die letzten Chips des Prominenten einheimst.

Am ersten Starttag kamen 142 Spieler an die Tische und 54 schafften es in die nächste Runde. Nur 5 der 19 Shooting-Stars überlebten. Neben Daniel Negreanu schieden auch Phil Hellmuth, Liv Boeree, Joe Hachem, Dwyte Pilgrim, Maria Ho und Erik Seidel aus.

Am Tag 2 weiter mit Bounty dabei: Vanessa Selbst, Jonathan Duhamel, Mike Matusow, Kathy Liebert, Sam Stein und Christian Harder.

222 weitere Teilnehmer pushten die Gesamtteilnehmerzahl am zweiten Starttag auf 364. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres (415) nicht ganz erreicht. Mit 3,5 Millionen Dollar im Preispool und einer Siegprämie in Höhe von $960,900 dürften sich die Klagen der Beteiligten aber in Grenzen halten.

Weitere 28 Shooting Stars machten den Tag zusätzlich interessant. Während am ersten Tag nur 5  der Bounty überlebten, schafften es am zweiten Starttag 14 der Pro‘s und spielten ihr Kopfgeld in den nächsten Tag. Michael Mizrachi machte an diesem Tag (spielerisch) als Shooting Star die beste Figur und spielte den Stack auf knapp 130k.

Die zweite Runde darf Bryce Yockey als Chipleader beginnen (245k im Stack). Der Weg zu den 36 bezahlten Plätzen ist allerdings mit 150 Spielern noch steinig. Die Organisatoren haben für den Tag 2 ein sportliches Ziel: Das Feld soll auf 18 Teilnehmer reduziert werden. Alternativ dürfen die Spieler auf den Feierabend nach 7 Blindlevel a 90 Minuten hoffen.


Montag, 05. März 2012 um 17:07 Uhr

dwyerDer Amerikaner Steve O‘Dwyer nutzte nach seinem siebten Platz im EPT-Event die Gunst der Stunde und registrierte sich für das WPT-Turnier. Mit weiteren 287 Teilnehmern ging es in Kopenhagen dann um einen weiteren Major-Titel.

Dies Investition in Höhe von $2,200 (1650 Euro Buy-In) machte sich bezahlt. Bereits zum Finalbeginn hatte O‘Dwyer fast die Hälfte der im Spiel befindlichen Chips vor sich gestapelt. Mit Routine, Geschick und Glück setzte er sich gegen 5 Dänen durch und gewann den Titel inklusive $158,000 Preisgeld.


Donnerstag, 01. März 2012 um 16:37 Uhr

18 Spieler begannen das Rennen um den Titel und mit Noah Schwartz und Dan Kelly gab es zwei erfahrene Chipleader die als Favoriten galten.  Joe Hachem schied auf dem 12. Platz gegen den späteren Sieger aus. Der Ex-Weltmeister hielt 88 und wurde von 99 des Gegners dominiert. Seit 2005 hat Hachem zwar keine Geldsorgen, dürfte sich über die 60,000 Dollar Preisgeld aber trotzdem gefreut haben.

Auf Platz 10 schied Sorel Mizzi aus. Mizzi war bereits in früherer Turnierphase extrem short und schaffte ein Comeback das bis kurz vor‘s Finale reichte. Ein Bluff gegen David Pham ging dann allerdings schief und sorgte für einen weiteren freien Stuhl. Auf dem Weg zum TV-Finaltisch gingen anschliessend noch Pham (mit KK in AA) und Allen Carter (mit 88 vs JJ) verloren.

Mit David Sands, Jason Somerville und Dan Kelly war wieder einmal ein Finaltisch der Poker Classics stark besetzt. Der Amateurspieler Sean Jazayeri startete mit den meisten Chips gewann im ersten Orbit einen Coinflip gegen Somerville und ließ sich die Butter von den Profis nicht mehr vom Brot nehmen. Auf dem Weg zum Heads-Up eliminierte er mit KK vs AJ noch Noah Schwartz und war damit deutlich in Führung. Trotzdem wurde es nochmals spannend. David Sands baute seinen Stack von 20BB bis zur Führung aus und  "entsorgte" dabei mit Dan Kelly den dritten im Bunde.

Im Heads-Up spielte Sands Stück für Stück vom gegnerischen Stack in seine Richtung ...Jazayeri konterte mit den Waffen des Amateurs und riskierte seine Chips mit Coinflips. AK vs QQ war der vorentscheidende Klassiker. Sands verlor mit den Damen und riskierte direkt danach seine letzten Chips mit KQ gegen A5s. Zwei 5er auf dem Board besiegelten Sands Schicksal und machten einen weiteren Amateur zum Pokermillionär:

1. Sean Jazayeri – $1,370,240

2. David Sands – $806,370

3. Dan Kelly – $521,770

4. Noah Schwartz – $355,750

5. Jason Burt – $252,980

6. Jason Somerville – $202,910

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