Mittwoch, 07. Dezember 2011 um 16:27 Uhr
Andrey Pateychuck wird das Pokerjahr 2011 in bester Erinnerung behalten. Nach einem guten Ergebnis im WSOP-Main-Event (15. Platz) gewann er in San Remo ein EPT-Event und nun das WPT-Turnier in Prag.
Zu Beginn des Finales schieden die Shortstacks beim Versuch sich aufzudoppeln aus. Pateychuk konnte sich anschließend mit einem gefloppten Set Könige und dem Gewinn eines großen Pots gegen den anfänglichen Chipleader Stanislaw Kretz erstmals richtig in Szene setzen. Damit übernahm er die Führung und degradierte den Deutschen vom Favoriten zum Shortstack der kurz darauf den Tisch verlassen musste.
Im Heads-Up begegneten sich dann Pateychuk und Adria Balaguer in Sachen Chipstack auf Augenhöhe. Nachdem der 22jährige Moskauer kurz im Rückstand war, kehrte das Kartenglück zurück und mit einer geriverten Straight (A5 vs QQ) war das Turnier dann entschieden.
Hier die Finalisten inkl. erzieltem Preisgeld:
1. Andrey Pateychuk – €450,000
2. Adria Balaguer – €238,000
3. Stanislaw Kretz – €158,000
4. Benjamin Pollak – €104,000
5. Sigur Eskeland – €80,000
6. Russell Carson – €63,000
Dienstag, 06. Dezember 2011 um 13:43 Uhr
Dienstag, 29. November 2011 um 18:27 Uhr
Fast hätte es Arnaud Mattern zum Titel geschafft. Auf Platz 4 war dann jedoch Schluss für den PokerStars-Pro. Titel und Siegprämie schnappte sich der als Chipleader gestartete Marokkaner Mohamed Ali Houssam der seinen Landsmann Toufik Ourini im Heads-Up besiegte.
Mit Jonathan Duhamel und Bertrand Grospellier schafften es 2 weitere Topspieler an den Finaltisch, schieden aber auf den Plätzen 8 und 7 kurz vor dem offiziellen Finaltable aus.
Hier das Resultat im Überblick:
- Mohamed Ali Houssam $266,011
- Toufik Ourini $166,374
- Maksim Martinov $107,340
- Arnaud Mattern $69,778
- Hassan Fares $50,991
- Rodney Assous $41,322
Mittwoch, 23. November 2011 um 17:05 Uhr
Den dritten Tag begannen 42 Spieler und steuerten auf die Geldränge zu. Nachdem Jacob Naquin beim aufdoppeln scheiterte und zum Bubbleboy gekürt war, kamen die nächsten Eliminierungen Schlag auf Schlag.
Dwyte Pilgrim schaffte es zwar locker in die Geldränge, packte dann aber auf Platz 16 seine Sachen. Am Ende des Tages hatte sich das Feld schließlich auf die 6 Finalisten für den TV-Finaltisch reduziert.
Vitor Coehlo konnte seinen Stack verteidigen und spielte sich in's Finale, verlor allerdings die Spitzenposition. Diese holte sich mit Anthony Ruberto ein routinierter Grinder der eine Kostprobe seines Könnens gab und eine imposante Chipführung in das Finale brachte.
Mit einer deutlichen Führung und der nötigen Routine geht man natürlich als Favorit in das letzte Rennen. Und Ruberto konnte der Erwartungshaltung tatsächlich entsprechen. Der als "Boston Tony" bekannte Spieler aus Florida dominierte den Tisch und hatte nur eine kurze Schwächephase in der er die Führung abgab. Im Heads-Up biss sich dann Sam Soverel die Zähne aus, der für den zweiten Platz aber immerhin $187,762 erhielt. Mit Lisa Hamilton schaffte es auch wieder eine Frau in die vorderen Ränge. Die WSOP-Bracelet Siegerin (Ladies Event 2009) kassierte für den dritten Platz $112,657.
Hier das Ergebnis im Überblick:
1. Anthony Ruberto - $325,928
2. Sam Soverel - $187,762
3. Lisa Hamilton - $112,657
4. Vitor Coelho - $75,105
5. Artie Rodriguez - $55,077
6. Darryll Fish - $46,315
Dienstag, 22. November 2011 um 16:33 Uhr
Die Organisatoren waren mit dem Zuspruch sehr zufrieden denn 393 Spieler zahlten $3,500 Buy-In und spielten dann um $1,277,250 Preisgeld.
Mit Jonathan Little, Dwyte Pilgrim, Victor Ramdin, Jason Mercier, Tommy Vedes und Nick Schulman waren die alten Hasen des Turnierpokers erschienen und rechneten sich Chancen aus. Das große Ziel war natürlich der Titel, der in Kombination mit einem Scheck im Wert von $325,928 zu holen war.
Vedes war ein Spätstarter der am Tag 1A ausschied sich aber kurz vor Kassenschluss am Tag 1b nochmals registrierte. Damit verblieben dem Pro nur 5 Stunden um den Startstack zu entwickeln. Tatsächlich lief die "halbe" Schicht für den Spieler erfolgreich und er zog am Ende des Starttages allen "Vollzeitspielern" als Chipleader eine lange Nase.
Während Allen Kessler, Andy Frankenberger und Will Failla auf der Strecke blieben, schafften es u.a. John Racener und Shaun Deeb in die Runde 2.
Am zweiten Turniertag reduzierte sich das Feld von 168 um weitere 126 Spieler und Vitor Coelho war nach 7 Blindlevel der neue Chipleader.
Mit Shaun Deeb, Racener, David Pham, Tony Dunst, Tommy Vedes, Jonathan Little, Victor Ramdin und Matt Glantz verloren diverse Pro‘s die Chips. Nach diesem Favoritensterben ist die Wahrscheinlichkeit auf einen prominent besetzten Finaltisch auf Null gesunken ... Ok, Dwyte Pilgrim könnte es noch bis in die Fernsehscheinwerfer schaffen ...
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