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Freitag, 10. Februar 2012 um 16:42 Uhr

155 Starter und 27 verbleibende Spieler kurz vor den Geldrängen - so begann Tag 3 des Turniers. Mit Kara Scott und James Akenhead waren noch zwei prominente Anwärter auf den Titel im Rennen. Die Repräsentantin von Party Poker scheiterte mit zwei Coinflips in Folge und schied früh aus. Akenhead schaffte es in die Geldränge um dann auszuscheiden (14. Platz).

Bubbleboy wurde Lionel Tran. Dieser durfte sich besonders ärgern. Mit KK hielt er eine sehr gute Hand. Was sich der als Chipleader gestartete Marcel Bjerkmann mit seinem J4s-Call dachte wird ein Geheimnis bleiben. Ein J im Flop und noch einer auf den Turn besiegelten Trans Schicksal und sorgten für den Zahltag der Überlebenden. Bjerkmann konnte im weiteren Turnierverlauf mit JTo noch AA knacken und scheiterte schliesslich mit seinem Gezocke auf Platz 12 mit A8s gegen 55 von Simon Ravnsbaek. Der Däne verteidigte seine Führung bis zum Feierabend und hatte damit gute Chancen den TV-Finaltisch zu erreichen.

Und diese Chance nutzte er am Tag 5. Während der amerikanische Pro Jason Wheeler vom Pech verfolgt wurde, seinen großen Stack verspielte und auf dem siebten Platz die Segel streichen musste, kämpfte sich  der Däne mit komfortablen Stack unter die Top 6. Mit Andrea Dato schaffte ein Italiener das seltene Kunststück eines Back-to-Back-Finaltisches. Bereits im letzten Jahr erspielte sich Dato für den vierten Platz $57k Preisgeld. In diesem Jahr beginnt er den Finaltisch als Chipleader und hofft auf $302k Siegprämie.

1. Andrea Dato – 1,591,000

2. Simon Ravnsbaek – 922,000

3. Rinat Bogdanov – 907,000

4. Alessandro Longobardi – 558,000

5. Andrea Carina – 347,000

6. Gianluca Trebbi – 343,000

Mittwoch, 08. Februar 2012 um 16:40 Uhr

Im altehrwürdigen "Casino de Venezia Ca' Vendramin" haben sich 155 Spieler für 4,950 Euro in das WPT-Event eingekauft und für den Sieger ist eine Prämie in Höhe von €229,800 reserviert.

Filippo Candio (als ehemaliger November Niner ein Begriff) erwischte einen Traumstart und zeigte am laufenden Meter die besten Hände. Weitere Pötte strich er durch seine aggressive Spielweise ohne Showdown ein und beendete den Tag 1 als Führender.

Mit Tony G, Kara Scott, Mike Sexteon, James Akenhead und Roberto Romanello schafften es weitere bekannte Gesichter in die nächste Runde. Früh raus und Zeit zum „Gondeln“ haben u.a. Arnaud Mattern, James Dempsey und Fabrice Soulier.

Den zweiten Tag begannen 89 Teilnehmer. Mit drei Italienern an der Spitze standen die Chancen auf einen Titelträger aus dem Austragungsland sehr gut ... am Ende der Schicht blieben 27 Spieler übrig und Marcel Bjerkmann hatte sich an den Italienern vorbei an die Spitze geschlichen. Neben Tony G schieden auch Roberto Romanello, Mike Sexton und Marvin Rettenmaier aus. Zum Feierabend hin erwischte es mit Filippo Candio dann den ehemaligen Chipleader kalt. Er floppte ein Set und wurde per RunnerRunner-Flush in's Abseits gekickt.

Am Tag 3 können die Spieler -darunter auch noch James Akenhead und Kara Scott - den Kampf um die 18 bezahlten Plätze fortsetzen. Mit Marko Neumann auf Platz 2 hat auch ein Deutscher sehr gute Chancen auf den Finaltisch.

1. Marcel Bjerkmann – 436,300

2. Marko Neumann – 384,400

3. Jason Wheeler – 348,200

4. James Akenhead – 336,000

5. Andrey Gulyy – 326,000

6. Gianluca Trebbi – 323,500

7. Andrea Dato – 309,900

8. Gabriele Lepore – 233,200

9. Jeremie Sochet – 232,500

10. Alessandro Longobardi – 221,200


Dienstag, 10. Januar 2012 um 17:45 Uhr

scottIn Irland wurde der Engländer David Shallow Turniersieger und kassierte für den WPT-Titel ein Preisgeld in Höhe von $289k. Insgesamt waren 338 Spieler im Citywest Hotel Dublin angetreten, zahlten 2,500 Euro Buy-In  und sorgten für spannende Pokeraction. Im Feld waren u.a. Kara Scott (Bild), Leo Margets, Andy Black, Sam Tricket und Jake Cody.

Im Normalfall wird der TV-Finaltisch der WPT mit sechs Spielern ausgetragen. In Irland gab es aber zur Finaltable-Bubble eine doppelte Eliminierung und damit waren dieses Mal nur 5 Finalisten den Scheinwerfern und Kameras ausgesetzt.

Nachdem Shallow den Monsterpot in Richtung TV-Finale gewann war er mit Riesenvorsprung in Führung und hoffte auf ein leichtes Pokerleben. Mit mehr als 6x soviel Chips wie der nächste Verfolger übte er durchgehend Druck aus, dominierte den Tisch und ließ keinen Zweifel an seinen Titelambitionen aufkommen.

Allerdings gingen die großen Pötte an diesem Tag erstmal an Ronan Gilligan. Dieser sorgte für die nächsten freien Plätze am Tisch und konnte sogar kurzzeitig die Führung übernehmen. Dann geriet er jedoch an den späteren Sieger und riskierte mit 43s mit anschließendem Straight-Draw seinen gesamten Stack. Nach dem Aufstieg kam der Fall dann plötzlich und brutal. Gilligan hatte sich zu dem Zeitpunkt sicher mehr als den dritten Platz erhofft.

Am längsten hielt damit Charles Chattha gegen. Dieser hatte sich eher unauffällig in das Heads-Up gespielt und hielt 2,8 Millionen Chips während Shallow mit 7,2 Millionen erneut am Drücker war. Wieder verspielte Shallow seine deutliche Führung um sich erneut aufzurappeln. In der letzten Hand holte sich er sich mit QQ vs 99 die letzten Chips des Gegners.

Hier das Ergebnis inkl. Preisgeld:

  1. Dave Shallow $289,031
  2. Charles Chattha     $144,502
  3. Ronan Gilligan        $96,339
  4. Patrik Vestlin           $51,063
  5. Steve Watts             $40,465

Dienstag, 20. Dezember 2011 um 18:34 Uhr

Der Italiener Edoardo Alescio konnte sich im letzten WPT-Turnier 2011 gegen 212 Konkurrenten durchsetzen und kassierte für den Sieg eine Prämie in Höhe von 194,000 Euro.

Mit Steve O'Dwyer hatte es ein bekannter Pro in das Heads-Up geschafft der in der WPT bereits zwei Finaltische spielte und viermal in die Geldränge gelangte. In Sachen Erfahrung war O'Dwyer demnach eindeutig Favorit. Und der 29jährige sah tatsächlich schon wie der sichere Sieger aus als er im Zweikampf  eine komfortable 2:1 Chipführung hatte.
Dann setzte der Lokalmatador allerdings zum Endspurt an. Alescio hatte bereits früher im Turniers Nervenstärke bewiesen, in der Bubblephase agierte er mit 7 BigBlinds im Stack und kämpfte sich mit nur 12 BigBlinds bis an den Finaltisch. Dort rollte er das Feld - ähnlich wie O'Dwyer von hinten auf und hielt in der letzten Hand 55 als der Amerikaner seine Chips mit A7 in die Mitte gebracht hatte . Auf dem Flop kamen sowohl Ass als auch eine weitere 5 und damit war das Turnier zu Gunsten des 23jährigen Studenten beendet.

Hier das Ergebnis im Überblick:

1. Edoardo Alescio (Itlalien) €194,000
2. Steve O’Dwyer (USA) €95,930
3. Michele Caroli (Italien) €66,090
4. Andrea Dato (Italien) €43,170
5. Andrea Benelli (Italien) €34,245
6. Alex Dovzhenko (Ukraine) €27,035

Dienstag, 20. Dezember 2011 um 18:34 Uhr

Der Italiener Edoardo Alescio konnte sich im letzten WPT-Turnier 2011 gegen 212 Konkurrenten durchsetzen und kassierte für den Sieg eine Prämie in Höhe von 194,000 Euro.

Mit Steve O'Dwyer hatte es ein bekannter Pro in das Heads-Up geschafft der in der WPT bereits zwei Finaltische spielte und viermal in die Geldränge gelangte. In Sachen Erfahrung war O'Dwyer demnach eindeutig Favorit. Und der 29jährige sah tatsächlich schon wie der sichere Sieger aus als er im Zweikampf  eine komfortable 2:1 Chipführung hatte.
Dann setzte der Lokalmatador allerdings zum Endspurt an. Alescio hatte bereits früher im Turniers Nervenstärke bewiesen, in der Bubblephase agierte er mit 7 BigBlinds im Stack und kämpfte sich mit nur 12 BigBlinds bis an den Finaltisch. Dort rollte er das Feld - ähnlich wie O'Dwyer von hinten auf und hielt in der letzten Hand 55 als der Amerikaner seine Chips mit A7 in die Mitte gebracht hatte . Auf dem Flop kamen sowohl Ass als auch eine weitere 5 und damit war das Turnier zu Gunsten des 23jährigen Studenten beendet.

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