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Donnerstag, 02. Mai 2013 um 14:28 Uhr

In Jacksonville, Florida ist ein WPT-Sieger gefunden und der heißt Michael Linster.

Insgesamt kauften sich 351 Spieler ein und spielten um insgesamt $1,123,204 Preisgeld (Buy-In $3k). Die ersten 36 Plätze wurden bezahlt und der Sieger durfte sich über $321,521 Prämie freuen.

Mit John Racener, Brian Hastings, Jonathan Little, Tommy Vedes und Will Failla waren bekannte Spieler auf der Jagd nach dem Titel, schieden aber früh im Turnier aus.

Am Finaltisch war mit David Diaz zwar ein WSOP-Braceletsieger zu finden, ansonsten war dieser Tisch aber eher unspektakulär besetzt. Diaz startete als Shortstack mit nur 9 BB im Stack und konnte  in Sachen Triple-Crown keine Fortschritte verbuchen, er schied auf Platz 6 aus. Danny Schechter durfte den letzten Tag zwar als Chipleader beginnen, konnte seinen durchaus respektablen Vorsprung aber nicht in einen Sieg münzen - auf Platz 3 war Feierabend.

Das Heads-Up zwischen Linser und Bell war eine spannende Angelegenheit. Bell begann mit einer kleinen Führung, die er sogar auf 9:1 ausbauen konnte. Linster konnte sich aber zurück kämpfen und nach mehr als 100 Händen im Heads-Up wurde das Turnier schließlich zugunsten von Linster mit AQ vs 86 entschieden.

Resultat:

1. Mike Linster - $321,521

2. David Bell - $175,712

3. Danny Schechter - $115,311

4. Pete Chwala - $79,619

5. Pete Tinnesz - $58,754

6. David Diaz - $4,673


Donnerstag, 18. April 2013 um 15:51 Uhr

Auch wenn die WSOP in Australien lockte, brauchte sich das WPT-Event in Florida, um Teilnehmer nicht zu sorgen. 542 Spieler kauften sich ein (Buy-In $5k) und spielten um knapp über 2,5 Millionen Dollar Preisgeld.

Jeff Madsen schaffte es als Shortstack zwar an den Finaltisch, konnte dort aber keine Wunder vollbringen - auf Platz 6 war Feierabend. Aber auch für diesen Platz gab es bereits vorzeigbare $100k Prämie.

Am Ende hatte der 23-jährige Kevin Eyster das glückliche Ende für sich. Eyster führte das Feld bereits an den Tagen 3 und 4 an und begann auch das Finale als Chipleader. Diese Führung blieb ungefährdet und zum Heads-Up gegen Ben Tarzia, war mit einem 3:1 Vorsprung eine gute Ausgangssituation gegeben. Die Führung baute Eyster  weiter aus und nach wenigen Händen konnte er den Sack mit gewonnenem Coinflip (AT vs 77) zumachen.

Der frisch gekürte WPT-Champion freute sich über eine Siegprämie in Höhe von $650,000. Damit krönte der junge Spieler zwei fabelhafte Monate an den Pokertischen. In den letzten Wochen konnte er ein Sunday Million bei PokerStars gewinnen und bei einem WSOP-Circuit-Event in Colorado den zweiten Platz belegen. Für diese beiden Erfolge heimste er bereits eine Million Dollar ein und hat mit der WPT-Prämie seine Bankroll noch einmal beachtlich gesteigert.

Das Ergebnis:

  1. Kevin Eyster - $660,395
  2. Ben Tarzia - $389,750
  3. Zo Karim - $252,190
  4. Paul Dlugozima - $171,950
  5. Daniel Letts - $122,275
  6. Jeff Madsen - $100,000

Freitag, 12. April 2013 um 17:34 Uhr

wptbarcelona249 Spieler hatten sich für jeweils €3,500 in das Event eingekauft und nach fünf Turniertagen verbuchte der 22-Jährige Student Chanracy Khun das glückliche Ende für sich.

Auf dem Weg in das Finale gingen diverse Prominente über Bord. Daniel Cates, Faraz Jaka, Kevin MacPhee, Leo Margets und Erich Kollmann gingen genauso verloren wie Steve O‘Dwyer, den es ausgerechnet an seinem Geburtstag erwischte.

Die Zeiten in denen aufgrund der Blindstruktur bei den WPT-Finaltischen direkt mit Push-or-Fold gespielt werden musste, sind vorbei. Die sechs Finalisten kämpften lange und keiner wollte den ersten Stuhl räumen. Nach einigen Stunden erwischte es dann mit Sergio Fernandez den Führenden vom ersten Turniertag. Mit Bruno Cotelo musste kurz darauf der letzte Spanier den Platz räumen und damit kam ein Lokalmatador als Sieger nicht mehr infrage.

Kurioserweise verloren alle Spieler des Finaltable die letzten Chips an Khun. Dieser war als Chipleader in das Finale gestartet und ließ sich auch im Heads-Up gegen Benjamin Pollack die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Die Blinds waren hoch und der Spielraum zum Taktieren entsprechend gering. Pollack riskierte seine Chips deshalb mit K7 durchaus korrekt, musste sich aber dem Pocketpair (88) von Khun geschlagen geben.

Hier das Ergebnis vom letzten Tisch inklusive Preisgeld:

  1. Chanracy Khun – $258,448
  2. Benjamin Pollak – $162,822
  3. Antonio Alfaia – $107,256
  4. Tahiri Hassani Najib – $80,119
  5. Bruno Garcia Cotelo – $59,443
  6. Sergio Fernandez – $47,813

Dienstag, 02. April 2013 um 15:27 Uhr

Am dritten Turniertag halbierte sich das Feld auf 18 Spieler und viele Topspieler schieden aus. Neben Marvin Rettenmaier räumten z.B. auch Liv Boeree und Max Pescatori die Plätze.

Tag 4 gehörte dann dem WPT-Urgestein Mike Sexton. Der Elder-Statesman zeigte, was er in  30 Jahren Pokerspiel gelernt hat und dass er mit den jungen Spielern mithalten kann. Er spielte seinen Stack dabei auf über eine Million. Damit schaffte er es souverän an den Finaltisch, auch wenn es nicht für den Chiplead reichte. Die Führung gehörte Marcello Montagner der 1,8 Millionen Chips in das Finale brachte.

Montagner der seinen Stack u.a. mit Badbeats gegen Ludovic Lacay (AK > AA) und Matt Salsberg (geriverte Straight vs Set) baute, hatte auch am letzten Tag des Events das Kartenglück auf seiner Seite. Er nahm mit TT den ersten Shortstack (Erion Islamay) vom Tisch und vereinnahmte kurt darauf einen Großteil von Begnis Chips ( AA > AQ).

roccopalumbowptvenice_580-0Mike Sexton wurde ebenfalls Opfer von Montagner. Das „Hall of Fame“ Mitglied spielte seinen zweiten WPT-Finaltisch und hätte gerne einen Titel „seiner WPT“ für seine Pokerbiografie verbucht. Der Gentleman wird sich aber auch mit dem guten dritten Platz arrangieren können, immerhin gewann er bereits $5,3 Millionen im Turnierzirkus und verfügt über eine anständige Bankroll :)

Im Heads-Up gegen Palumbo (Bild) war für den 38-jährigen Montagner dann allerdings Endstation. Palumbo, der im letzten Jahr bereits ein WSOP-Turnier gewann, spielte kontrolliert und ließ im italienischen Duell nichts anbrennen. In der letzten Hand hielt er mit J8 auf einem J-T-8-Flop mit Two-Pair die bessere Hand. Montagner hatte mit 99 allerdings reichlich Outs und riskierte/verlor damit sämtliche Chips an den 24-jährigen Palumbo. Hier das Ergebnis des Finaltisches inklusive Preisgeld:

  1. Rocco Palumbo - $180,097
  2. Marcello Montagner - $108,316
  3. Mike Sexton - $69,723
  4. Roberto Begni - $51,585
  5. Xia Lin - $38,721
  6. Erion Islamay - $31,002

Freitag, 29. März 2013 um 19:09 Uhr

vene1€3,300 Startgeld und das romantische Flair Venedigs ergeben in Kombination die WPT Venice. Mit 173 Spielern kauften sich leider nicht so viele Spieler wie erhofft ein, allerdings wurde das Vorjahresergebnis übertroffen und es kam eine anständige Summe Preisgeld zusammen. Für den Sieger sind €180k reserviert und das sollte die Reisekosten decken.

Phil Hellmuth brachte sich wieder einmal durch seine traditionelle Verspätung inklusive Show-Auftritt (sh. Fotos) in den Mittelpunkt. Der Maskenball mit Royal-Flush-Girls und Ankunft in der Gondel war zumindest nicht so peinlich wie seine letzten WSOP-Auftritte. Spielerisch machte er allerdings nicht viel her und schied direkt aus - immerhin bleiben einige hübsche Bilder. hellmuth_580-0-1

Bestens lief es für Ludovic Lacay der sich nach zwei Tagen mit 351k Chips die Führung sicherte. Mit Mike Sexton konnte sich einer der WPT-Moderatoren einen großen Stack erspielen und könnte eventuell den Finaltisch aus Spielerperspektive erleben.

Ebenfalls noch mit guten Chancen im Rennen: Kara Scott, Liv Boeree, Max Pescatori und Marvin Rettenmaier.

Den dritten Tag werden noch 36 Spieler beginnen, ab Platz 21 beginnen die Geldränge.

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