In einem Interview erklärt der Minister Eric Woerth die Einstellung der Regierung in Frankreich. 
 
Demnach hat die Regierung nichts gegen das Online-Glücksspiel einzuwenden, solange es vernünftig reguliert ist. Mit dem Interview reagiert Woerth auf Kritik und Warnung aus der EU. Brüssel hielt nichts von den Einschränkungen die Frankreich im Bezug auf das Online-Glücksspiel ohne EU-Segen umsetzte. Der Europäische Gerichtshof hatte Frankreich eine Frist bis Ende Oktober gesetzt. Bis dahin sollte die Rechtslage in Frankreich überarbeitet sein. 
 
Es ist noch zu klären, ob private Casinobetreiber Kunden aus Frankreich bedienen dürfen. Lt. Woerth soll dieses Recht nicht sämtlichen Anbietern zugestanden werden. Im Oktober erfolgen nun weitere Gespräche um Details zu klären. Anschließend soll die Gesetzeslage in Frankreich als Vorlage für das EU-Recht dienen.