Montag, 14. Januar 2008 um 10:18 Uhr
Der lang erwartete Bericht wurde am Freitag publik. In dem Papier werden die Betrügereien bestätigt (Holecards waren für eine Gruppe von Spielern sichtbar), Konsequzenzen sind genannt und Strafen festgelegt. Es waren zwar Insider direkt beteiligt, aber dies geschah ohne Wissen/Beteiligung des Anbieters. Dieser hat die Täter inzwischen gesperrt/entlassen und die benachteiligten Spieler entschädigt. In den nächsten 2 Monaten (bis spätestens 11.03.) können sich weitere Opfer entschädigen lassen. Wer also bei Absolute im August bzw. September 2007 an die Accounts: GRAYCAT, PAYUP, STEAMROLLER, POTRIPPER, DOUBLEDRAG, XXCASHMONEYXX, SUPERCARDM55), RONFALDOXXB oder ROMNALDO Geld verloren hat, kann dies dem Support noch melden.Absolute muss innerhalb von 60 Tagen eine Geldstrafe in Höhe von $500,000 zahlen. Weiterhin steht der Pokeranbieter für die nächsten 2 Jahre unter strenger Beobachtung und es werden unangekündigte Kontrollen der Logfiles erfolgen. Die Aufsichtsbehörde bestätigt eine gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen, monierte aber die verspätete Meldung des Betrugsverdachtes.
Absolute Poker muss mit geeigneten Mitteln sicherstellen, dass sich solch ein Vorfall nicht wiederholen kann. Die Kosten des Verfahrens trägt ebenfalls Absolute Poker.
Dienstag, 01. Januar 2008 um 11:30 Uhr
Nachdem die Amerikaner noch gegen das UIGEA (Unlawful Internet Gambling Enforcement Act) argumentieren und erste Erfolge erzielen, zieht Deutschland mit dem Glücksspielstaatsvertrag (leider) nach.13 von 16 Bundesländern unterzeichneten den Vertrag und mit Wirkung vom 01.01.08 dürfen Glücksspiele nur von staatlich lizenzierten Unternehmen angeboten werden. Das Internet-Angebot soll komplett entfallen und direkte Werbung für unser Hobby ist ebenfalls nicht mehr erlaubt. Ob die Spielsuchtprävention oder die Mehrung der Steuereinnahmen Hauptziel sind, bleibt natürlich Auslegungssache.
Ähnlich wie in den USA werden für das Internet-Angebot die Geldtransfers zwischen Banken und Online-Casinos unterbunden. Lt. Vertrag soll das Monopol bis 2012 gesichert werden. Durch die EU könnte der Vertrag aber sehr viel schneller hinfällig werden. Auch die aktuelle Entwicklung in Amerika (jährliche Entschädigungszahlungen in Höhe von $21 Millionen an Antigua) gibt Grund zur Hoffnung.
Neben dem Internet-Angebot stehen natürlich auch die Pokerturniere mit Sachpreisen zur Diskussion. Auch hier ist mit Restriktionen zu rechnen. Wie sich der Vertrag auf das tägliche Leben auswirken wird, werden die ersten Wochen 2008 zeigen.
quelle: Pokerolymp.de
Sonntag, 25. November 2007 um 07:08 Uhr
Die Kahnawake Gaming Commission hat vom Stand der Untersuchungen nach den Betrugsfällen berichtet.Demnach ist der Audit über das Geschäftsgebaren von Absolute Poker kurz vor Fertigstellung. Sobald dieser Bericht vorliegt, wird die Kommision über die weiteren Schritte entscheiden. Details werden erst nach Abschluß bekannt gegeben. Man möchte mit Vorabinformationen nicht das Prüfergebnis gefährden bzw. beeinträchtigen und wartet deshalb auf den Bericht der für den 07.12. terminiert ist.
Zeitgleich läuft bei Absolute Poker eine firmeninterne Auditierung, der Pokeranbieter ist zur Zeit sehr um Wiedergutmachung bemüht. Die Sicherheitsvorkehrungen werden publiziert und die Altkunden bekommen telefonische Promo-Angebote.
Es ist zu vermuten, dass viele potentielle Spieler das Untersuchungsergebnis abwarten. Ob sich der Anbieter von dem Pokerskandal erholen kann, entscheiden dann die folgenden Wochen.
quelle: pokernews.com / pokerlistings.com
Samstag, 24. November 2007 um 10:47 Uhr
Poker-Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Unter dem Motto "Frech kommt weiter und Dreist gewinnt" hat ein Nachahmer den "Hassan-Cheat-Style" im Casino Hannover probiert. Der Betrüger nahm 2 Karten aus dem Deck in den Ärmel und spielte somit 4 Holecards.Scheinbar sind die Casinos inzwischen wachsamer und der Mann wurde der Kriminalpolizei übergeben. Die Pressesprecherin bestätigte die Angelegenheit, weitere Details wurden allerdings nicht bekannt.
quelle: intellipoker.com
Freitag, 23. November 2007 um 11:51 Uhr
Für die amerikanischen Online-Pokerspieler scheint es tatsächlich Licht am Ende des Tunnels zu geben. Die Poker Player Alliance wirkt auf die Regierung ein und zeigt den Gremien das bürgerliche Gesicht des "Pokerspielers" und zeitgleich üben die Welthandelsorganisation und die Europäische Union Druck auf die amerikanische Regierung aus.Alfonse D'Amato ehemaliger Senator und Vorsitzender der PPA wagt eine Prognose: Seiner Meinung nach wird in den nächsten 18 Monaten die UIGEA hinfällig und das Onlinepokern legalisiert. Kurioserweise sind nicht die vielen Millionen protestierenden US-Bürger für die zu erwartenden Änderungen verantwortlich.
Vielmehr beschwerten sich Länder wie Antigua-Barbuda über die Restriktionen am Markt und die Welthandelsorganisation gibt den "Klägern" Recht. Den USA drohen weitere Sanktionen wenn der Markt verschlossen bleibt. Für die Zukunft sind Ausgleichszahlungen durch die USA aber nicht das erklärte Ziel. Vielmehr soll die Regierung falsche Entscheidungen korrigieren und den Online-Glücksspielbereich wieder zugänglich machen, sagt Peter Mandelson (EU-Kommissar für den Außenhandel).
quelle: pokerlistings.com
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