|
Mandaly Bay Poker Championship |
|
|
Sunday Million bei Pokerstars |
|
Dienstag, 29. Mai 2007 |
Nachdem am vorigen Sonntag über 10,000 Spieler für ein historisches Ereignis sorgten, setzten sich diesmal 2,919 Teilnehmer für das buy-in in Höhe von $500 an die Tische. Das ergab ein Gesamtpreisgeld von $1,459,500. Skandinavier dominierten an diesem Sonntag das beliebte Turnier. "RikkiTikki" aus Dänemark konnte sich letztlich gegen "Legato" aus Schweden durchsetzen. Der Erstplatzierte erhielt $226,142 und in Schweden wird die Wirtschaft durch zusätzliche $135,431 Preisgeld für den zweiten Platz angekurbelt. Auch ein Deutscher konnte sich am Final-Table wacker schlagen. bigbrain2005 aus Wächtersbach erhielt immerhin noch $74,434 für die Wochenendarbeit. Als bigbrain Preflop erhöhte und ein All-In vom RikkiTikki mitging, waren seine KTo vs KK leider absoluter Dog und blieben es auch. Aber auch über einen 4. Platz darf man sich freuen. Teilnehmer aus 5 Ländern waren am Final-Table zu finden. Die ersten 4 Plätze wurden allesamt von Europäern belegt. Die Amerikaner wurden auf die Plätze 5-9 verwiesen. quelle: pokerlistings.com, cardplayer.com
|
|
|
Lou Esposito wird WSOPC New Orleans Champion |
|
Freitag, 25. Mai 2007 |
Bei den WSOP-Circuits gibt es zwar keine "Armbänder" sondern Ringe, trotzdem sind diese Trophäen sehr begehrt. Nachdem Phil Gordon (Foto) als Chipleader am Final Table startete, war seine Erwartungshaltung natürlich groß.
Aber auch ihm blieb das "Chipleader-Schicksal" nicht erspart. Wie Phil Ivey bei der WPT, ist Gordon nun in New Orleans überraschend früh aus dem Rennen ausgeschieden (4. Platz) . Den Turniersieg und $516,801 Preisgeld sicherte sich Lou Esposito. Dieser kämpfte ganze 6 Stunden im Heads-Up gegen Clint Schafer um den Titel. Es war ein ständiges Hin + Her bis Esposito schließlich mit einem 6er Zwilling dank eines besseren Kickers den Sieg errang. Hier die Platzierungen im Detail: 1st Lou Esposito $516,801 2nd Clint Schafer $266,736 3rd David Fox $133,368 4th Phil Gordon $116,697 5th Anthony Longornia $100,026 6th J.D. Estilette $83,355 7th David McLeroy $66,684 8th Bobby "Wiz" Wisiak $50,013 9th Scott Mitchell $33,342
|
|
|
Jonathan Little gewinnt den Final Table im Mirage |
|
Donnerstag, 24. Mai 2007 |
Während Phil Ivey auch nach dem sechsten Finaltisch ohne Titel dasteht, gewinnt Little bereits im 2. Anlauf einen WPT-Titel. Little spielte bereits sehr früh diese entscheidende Hand gegen Ivey: Little erhöht auf $120,000 und Ivey callt. Flop: 8s - 8c - 3c Beide Spieler checken Turn: Jc Ivey setzt $150,000 und Little geht all-in. Ivey callt Ivey: Qc - 2c (Flush) Little: Ad - 8d Die einzigen Karten die Ivey schlagen sind eine 8 oder ein Ass. River: Ah! Für Ivey bleibt der enttäuschende 5. Platz - Little spielt seinen Lauf und eliminiert kurze Zeit später Richard Kirsh. Nachdem Carrol dann Dicken aus dem Turnier wirft, ist es Zeit für das Heads-Up Caroll ging mit leichter Chipführung in das HU und konnte diese Führung in den ersten 20 Händen noch deutlich ausbauen. Zur Pause führte Caroll mit $4,005,000 Chips gegen Little mit $2,170,000. Aber Timing ist alles in einem Turnier. Little bekommt zur rechten Zeit ein Fullhouse und kann doppeln. Anschließend wird aus einer dominierten Hand von Little ein Split-Plot und 6 Hände später sieht sich Little wiederum als Underdog mit A2 gegen Carolls A9. Das Board gibt Little ein Set 2en und den ersten WPT-Titel inklusive $1,066,295 Preisgeld. Carroll der Unglücksrabe muss sich mit dem 2. Platz und $561,369 zufrieden geben. quelle: pokerlistings.com und cardplayer.com
|
|
|
Mirage Poker Showdown - Tag 4 |
|
Mittwoch, 23. Mai 2007 |
Am vierten Tag des WPT-Turniers gab es entscheidende Phasen. Die erste Phase ist die Money-Bubble-Phase. Das Spiel wird sehr tight und die besten Turnierspieler nutzen diese Situation um den eigenen Stack auf Kosten der defensiven Spieler aufzubauen. Die nächste Phase beginnt mit der Zusammenstellung des letzten Tisches. Wenn sich alle verbleibenden Spieler erstmals an nur einem Tisch wiederfinden, ändert sich die Spieldynamik erneut. Keiner der Spieler möchte die Chance auf einen TV-Final-Table verpassen und für die Profis bzw. Chipleader gibt es wieder zahlreiche Spots diese "Weakness" für den eigenen Stack zu nutzen. Nachdem Phil Ivey mit AA vs KK einmal doppeln konnte, gab er Gas und baute seinen Stack kontinuierlich aus. Der Chipleader Darrel Dicken konnte zwar gut mithalten, musste die Führung allerdings an Ivey abtreten. Der TV-Finaltable sieht nun so aus: Seat 1: Richard Kirsch - $810,000 Seat 2: Jonathan Little - $956,000 Seat 3: Cory Carroll - $1,235,000 Seat 4: Phil Ivey - $1,395,000 Seat 5: Darrell Dicken - $1,203,000 Seat 6: Amnon Filippi - $571,000 Die meisten Augen werden wohl auf Ivey ruhen. Dieser will nach 6 Finaltischen endlich einen WPT-Titel gewinnen. Ich bin der Chipleader und will das Turnier zu gewinnen. Da einzige was mich davon abhalten könnte, wäre eine Riesenpechsträhne, sagte Phil Ivey in einem Interview. Viele andere Profis müssten sich nach solchen Äußerungen den Vorwurf der Überheblichkeit oder Arroganz gefallen lassen. Ivey geniesst allerdings zu grossen Respekt und ist als sympathischer Gesprächspartner bekannt. Ihm drückt man eher die Daumen :-) quelle: cardplayer.com
|
|
|