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Poker Turniere
Mandaly Bay Poker Championship
Donnerstag, 31. Mai 2007
Am ersten Tag wurden bereits Favoriten wie Hellmuth und Chan auf die Tribüne geschickt. Aber 108 Spieler schafften es immerhin in den 2. Turniertag. Am Ende sollten es nur noch 33 Teilnehmer sein ... aber bis dahin war es ein langer Weg. 
 
Allerdings nicht für Noah Schwartz. Mit KK ging er all-in und wurde von QQ gecalled. Ein dritte Queen auf dem River beendete dann bereits nach 5 Minuten den Turniertag für Schwartz. Autsch! 
 
John Juanda hatte dafür einen guten Lauf und konnte das "Pokerpärchen Laak und Tilly" eliminieren. Er beendete den Turniertag mit $227,000 an Chips und ist damit auf dem 6. Platz. Juanda war übrigens auch für das Ausscheiden von Erica Schoenberg verantwortlich. Optisch hat er das weitere Turnier also eindeutig verschlechtert ^^: 
 
Tilly: tilly Schoenberg: schoenberg 
 
Juanda: juanda 
 
Nachdem das Feld bereits halbiert war, hat es auch Allen Cunningham erwischt. Weitere namhafte Ausgeschiedene? David Benyamine, Kathy Liebert, Jamie Gold und Joe Sebok. Die Profis können sich nun intensiv auf die WSOP-Events vorbereiten. 
 
quelle: cardplayer und pokerlistings 

 
Sunday Million bei Pokerstars
Dienstag, 29. Mai 2007
Nachdem am vorigen Sonntag über 10,000 Spieler für ein historisches Ereignis sorgten, setzten sich diesmal 2,919 Teilnehmer für das buy-in in Höhe von $500 an die Tische. Das ergab ein Gesamtpreisgeld von $1,459,500.  
 
Skandinavier dominierten an diesem Sonntag das beliebte Turnier. "RikkiTikki" aus Dänemark konnte sich letztlich gegen "Legato" aus Schweden durchsetzen. Der Erstplatzierte erhielt $226,142 und in Schweden wird die Wirtschaft durch zusätzliche $135,431 Preisgeld für den zweiten Platz angekurbelt. 
 
Auch ein Deutscher konnte sich am Final-Table wacker schlagen. bigbrain2005 aus Wächtersbach erhielt immerhin noch $74,434 für die Wochenendarbeit. Als bigbrain Preflop erhöhte und ein All-In vom RikkiTikki mitging, waren seine KTo vs KK leider absoluter Dog und blieben es auch. Aber auch über einen 4. Platz darf man sich freuen. 
 
Teilnehmer aus 5 Ländern waren am Final-Table zu finden. Die ersten 4 Plätze wurden allesamt von Europäern belegt. Die Amerikaner wurden auf die Plätze 5-9 verwiesen.  
 
 
quelle: pokerlistings.com, cardplayer.com

 
Lou Esposito wird WSOPC New Orleans Champion
Freitag, 25. Mai 2007
Bei den WSOP-Circuits gibt es zwar keine "Armbänder" sondern Ringe, trotzdem sind diese Trophäen sehr begehrt. Nachdem Phil Gordon (Foto) als Chipleader am Final Table startete, war seine Erwartungshaltung natürlich groß. 
 
pg 
 
 
Aber auch ihm blieb das "Chipleader-Schicksal" nicht erspart. Wie Phil Ivey bei der WPT, ist Gordon nun in New Orleans überraschend früh aus dem Rennen ausgeschieden (4. Platz) . Den Turniersieg und $516,801 Preisgeld sicherte sich Lou Esposito. Dieser kämpfte ganze 6 Stunden im Heads-Up gegen Clint Schafer um den Titel. Es war ein ständiges Hin + Her bis Esposito schließlich mit einem 6er Zwilling dank eines besseren Kickers den Sieg errang. 
 
Hier die Platzierungen im Detail: 
 
1st Lou Esposito $516,801 
2nd Clint Schafer $266,736 
3rd David Fox $133,368 
4th Phil Gordon $116,697 
5th Anthony Longornia $100,026 
6th J.D. Estilette $83,355 
7th David McLeroy $66,684 
8th Bobby "Wiz" Wisiak $50,013 
9th Scott Mitchell $33,342

 
Jonathan Little gewinnt den Final Table im Mirage
Donnerstag, 24. Mai 2007
little 
 
Während Phil Ivey auch nach dem sechsten Finaltisch ohne Titel dasteht, gewinnt Little bereits im 2. Anlauf einen WPT-Titel. 
 
Little spielte bereits sehr früh diese entscheidende Hand gegen Ivey: 
 
Little erhöht auf $120,000 und Ivey callt. 
Flop: 8s - 8c - 3c 
Beide Spieler checken 
Turn: Jc 
Ivey setzt $150,000 und Little geht all-in. Ivey callt 
Ivey: Qc - 2c (Flush) 
Little: Ad - 8d 
 
Die einzigen Karten die Ivey schlagen sind eine 8 oder ein Ass. 
 
River: Ah! 
 
Für Ivey bleibt der enttäuschende 5. Platz - Little spielt seinen Lauf und eliminiert kurze Zeit später Richard Kirsh. Nachdem Carrol dann Dicken aus dem Turnier wirft, ist es Zeit für das Heads-Up 
 
Caroll ging mit leichter Chipführung in das HU und konnte diese Führung in den ersten 20 Händen noch deutlich ausbauen. Zur Pause führte Caroll mit $4,005,000 Chips gegen Little mit $2,170,000. 
 
Aber Timing ist alles in einem Turnier. Little bekommt zur rechten Zeit ein Fullhouse und kann doppeln. Anschließend wird aus einer dominierten Hand von Little ein Split-Plot und 6 Hände später sieht sich Little wiederum als Underdog mit A2 gegen Carolls A9. 
 
Das Board gibt Little ein Set 2en und den ersten WPT-Titel inklusive $1,066,295 Preisgeld. Carroll der Unglücksrabe muss sich mit dem 2. Platz und $561,369 zufrieden geben. 
 
quelle: pokerlistings.com und cardplayer.com

 
Mirage Poker Showdown - Tag 4
Mittwoch, 23. Mai 2007
Am vierten Tag des WPT-Turniers gab es entscheidende Phasen. Die erste Phase ist die Money-Bubble-Phase. Das Spiel wird sehr tight und die besten Turnierspieler nutzen diese Situation um den eigenen Stack auf Kosten der defensiven Spieler aufzubauen. Die nächste Phase beginnt mit der Zusammenstellung des letzten Tisches. Wenn sich alle verbleibenden Spieler erstmals an nur einem Tisch wiederfinden, ändert sich die Spieldynamik erneut. 
 
Keiner der Spieler möchte die Chance auf einen TV-Final-Table verpassen und für die Profis bzw. Chipleader gibt es wieder zahlreiche Spots diese "Weakness" für den eigenen Stack zu nutzen. 
 
Nachdem Phil Ivey mit AA vs KK einmal doppeln konnte, gab er Gas und baute seinen Stack kontinuierlich aus. Der Chipleader Darrel Dicken konnte zwar gut mithalten, musste die Führung allerdings an Ivey abtreten. Der TV-Finaltable sieht nun so aus: 
 
Seat 1: Richard Kirsch - $810,000 
Seat 2: Jonathan Little - $956,000 
Seat 3: Cory Carroll - $1,235,000 
Seat 4: Phil Ivey - $1,395,000 
Seat 5: Darrell Dicken - $1,203,000 
Seat 6: Amnon Filippi - $571,000 
Die meisten Augen werden wohl auf Ivey ruhen. Dieser will nach 6 Finaltischen endlich einen WPT-Titel gewinnen. Ich bin der Chipleader und will das Turnier zu gewinnen. Da einzige was mich davon abhalten könnte, wäre eine Riesenpechsträhne, sagte Phil Ivey in einem Interview. 
 
Viele andere Profis müssten sich nach solchen Äußerungen den Vorwurf der Überheblichkeit oder Arroganz gefallen lassen. Ivey geniesst allerdings zu grossen Respekt und ist als sympathischer Gesprächspartner bekannt. Ihm drückt man eher die Daumen :-) 
 
quelle: cardplayer.com

 
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