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L.A. Poker Classic 3. und 4. Tag
Die Bubblephase ist in jedem Turnier ein Thema für sich. Die meisten Spieler fürchten um den Lohn tagelanger Arbeit gebracht zu werden und spielen tighter als die Polizei erlaubt. Während die erfahrenen Spieler mit großen Chipstacks aus dieser Situation Kapital schlagen, ist die Action in dieser Phase eher mässig. 
 
Am 3. Tag reduzierte sich dementsprechend das Starterfeld von 139 Spielern recht zügig auf 68 Spieler. Da die Top 63 Plätze bezahlt werden, begann die Bubblephase. In dieser Phase fiel ein Spieler besonders negativ auf. Diverse Male verzögerte er das Spiel am Tisch indem er minutenlang nachdachte. Die Mitspieler tolerierten die lange Bedenkzeit einige Male, schliesslich hatte schon jeder Pokerspieler schwierige Momente und Entscheidungen zu treffen. 
 
Als der Spieler zum vierten Male das Spiel in die Länge zog, beschwerte sich Theo Tran und rief den Turnierdirektor an den Tisch. Auch am Nachbartisch wurde Unmut geäußert. Es wurde als Ungerecht empfunden mehr Hände als am anderen Tisch zu spielen. Das Problem wurde dann durch vorzeitiges "Hand for Hand-Play" gelöst. David Singer war mit dieser Entscheidung wiederum unglücklich, weil er auf eine profitable Bubble-Phase gehofft hatte. 
 
Antonio Esfandiari erwischte es auf dem 65. Platz und Bubbleboy wurde ironischerweise der Slowplayer der für die Aufregung verantwortlich war. Humberto Brenes schaffte es knapp in die Geldränge und schied dann auf dem 61. Platz aus ...kassierte hierfür aber immerhin schon $22,020. 
 
Für den 4. Tag qualifizierten sich 58 Spieler. An diesem Turniertag sollte das Feld auf 27 oder 18 Spieler verschlankt werden. Bereits im ersten Blindlevel des Tages schieden 18 Spieler aus und es deutete sich ein kurzer Pokertag an. 
 
Phil Ivey konnte als erster Spieler eine Million Chips anhäufen und konnte mit dem Chipstack seine aggressive Spielweise umsetzen. Auch Phil Hellmuth konnte schliesslich die Millionengrenze überschreiten und arbeitete sich dicht an Ivey's Chipmarke heran. Hier die Liste der verbleibenden 18 Spieler inklusive Chipstand: 
 
 
1. Phil Ivey: 1,543,000 
2. Blair Hinkle: 1,541,000 
3. Phil Hellmuth: 1,399,000 
4. Nam Le: 1,254,000 
5. Michael Carson: 1,029,000 
6. Michael Watson: 987,000 
7. Charles Moore: 921,000 
8. WeiKai Chang: 751,000 
9. Quinn Do: 695,000 
10. Matt Brady: 497,000 
11. Jennifer Tilly: 417,000 
12. Jeff Schwimmer: 413,000 
13. Theo Tran: 410,000 
14. Scott Montgomery: 386,000 
15. Pete De Best: 291,000 
16. David Singer: 285,000 
17. Brian Taylor: 228,000 
18. Yury Parad: 214,000 
 
quelle: cardplayer.com
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