Montag, 22. April 2013 um 17:18 Uhr
Einige Events benötigen scheinbar keine kurzen und prägnanten Namen um erfolgreich zu sein und große Namen anzulocken :-)
Für $128k kauften sich 18 Spieler in das Highroller-Event ein. Mit Joe Hachem, Sam Tricket, Andrew Robl, Philipp Gurissem, Nam Le und David Benefield war das Teilnehmerfeld extrem stark besetzt.
Am Ende hatte Joseph Cheong alle Chips eingesammelt und freute sich über ein Preisgeld in Höhe von $1,343,122. Der US-Pro spielte in 2013 bereits seinen dritten Finaltable und hat in nur vier Jahren fast 8 Millionen Dollar in Live-Turnieren gewonnen.
Dienstag, 26. März 2013 um 23:56 Uhr
Wenn man PartyPoker mit einem bekannten Event in Verbindung bringen soll, fällt jedem zuallererst die Premier League ein. In diesem Turnierformat treten 16 ausgewählte Spieler in einer Liga gegeneinander an. Bereits die Nominierung des Spierpools wird vom Sponsor zelebriert und die bekannten Spielerpersönlichkeiten machen den Presserummel selbstverständlich gerne mit.
Auch in diesem Jahr war das Teilnehmerfeld exzellent und die einzelnen Runden dementsprechend interessant. Über ein etwas unübersichtliches Punktesystem wurden - wie üblich - die Finalisten gefunden. Knapp vor den lukrativen Geldrängen schieden Phil Hellmuth, Daniel Negreanu, Tony G, Phil Laak, Jason Mercier und Marvin Rettenmaier aus.
Am letzten Tag wanderten die Chips erst einmal um den Tisch und insgesamt sechs der Spieler durften sich, zumindest kurze Zeit, als Chipleader präsentieren. Nach fünf Blindlevel platzte dann der Knoten und die ersten Stühle wurden geräumt.
In den Vorrunden dominierte Daniel Cates seine Tische und bei diesem Lauf war der Titelgewinn zumindest nicht unwahrscheinlich. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der selbstbewusste Amerikaner schied auf Platz 5 aus und konnte nicht in den Titelkampf eingreifen. Das Heads-Up spielte Shak dafür gegen Sam Tricket. Der Engländer machte einen Rückstand wett, ging in Führung, konnte allerdings keinen entscheidenden Treffer landen. Mit einem Flush vs. 2-Pair nahm Shak kurz vor Schluss den größten Teil von Trickets Stack und ein Aufdoppeln gelang dem erfolgsverwöhnten Briten nicht mehr.
Hier das Endergebnis:
- Dan Shak - $450,000
- Sam Tricket - $200,000
- Antonio Esfandiari - $150,000
- Jonathan Duhamel - $125,000
- Daniel Cates - $100,000
- Tobias Reinkemeier - $70,000
- Jennifer Tilly - $60,000
- Talal Shakerchi - $45,000
Dienstag, 05. Februar 2013 um 15:34 Uhr
Neben dem Main-Event lieferten sich noch einige Highroller einen Kampf um's große Geld. Insgesamt sorgten 14 Spieler und 4 Rebuys für einen Preispool in Höhe von 4,5 Millionen AUD.
Für ein Buy-In in Höhe von AUD 250,000 gab es einen Stack inklusive starker Gegnerschaft. Spieler wie Andrew Robl, Gus Hansen und Tony Bloom nutzten die Re-Entry-Option und kauften sich zweimal ein.
Genützt hat es ihnen nichts. Am Ende von Tag 1 waren sämtliche Rebuyer erneut ausgeschieden.
Für ein Highroller-Event war die Struktur sportlich. Die Spieler erhielten lediglich 125 BigBlinds Startkapital und die Blinds stiegen alle 40 Minuten. Da konnte man nicht lange taktieren und es gab schnell Action.
Das kleine Teilnehmerfeld reduzierte sich am ersten Spieltag auf sieben „Finalisten“. Gus Hansen machte auch hier als Pechvogel auf sich aufmerksam. Er verlor seinen zweiten Stack mit AA als sein Gegner ein Set gefloppt hatte. Mit Jason Mercier, Antonio Esfandiari, Andrew Robl und Philipp Gruissem haderten weitere Spieler mit dem Kartenglück.
Da nur vier Plätze bezahlt wurden, mussten die Finalisten zu Beginn des Tages die Bubblephase überstehen. Mit Winfred Yu war irgendwann der Bubbleboy gefunden und die verbleibenden vier Spieler konnten die Spieltaktik umstellen.
Mit drei deutschsprachigen Teilnehmern sah es nach einer klaren Sache aus und man rechnete mit einem deutschsprachigen Siegerinterview. Sam Tricket machte aber allen einen Strich durch die Rechnung. Igor Kurganov gab sich auf Platz 4 geschlagen, Fabian Quoss ging auf Platz 3 verloren. Das Heads-Up musste Tobias Reinkemeier dann mit einem 1:4 Rückstand beginnen und bereits beim ersten Versuch eines Double-Ups verloren geben.
Das teuerste Turnier der Aussie Millions gewann damit Sam Tricket der sich über 2 Millionen AUD freuen durfte.
Montag, 04. Februar 2013 um 16:25 Uhr
Der Malaysier Mervin Chan behielt gegen Joseph Cabret und Patrik Antonius die Nerven und kassierte für den Sieg 1,6 Millionen AUD.
Insgesamt war bereits der Weg ins Finale eine langwierige Angelegenheit - erst nach 15 Stunden Spielzeit waren die Finalisten ermittelt und durften erschöpft die Chips eintüten.
Während des Spieltages ging zwar Phil Ivey auf Platz 30 verloren, mit Patrik Antonius und Dan Shak schaffte es aber Prominenz in‘s Endspiel, sodass sich die Railbirds über einen prominent besetzten letzten Tisch freuen durften. Aus dem Team Bodog schaffte es mit Jay Tan (Bild) auch das weibliche Geschlecht bis ins Finale, hier war dann allerdings auf Platz 7 Feierabend (AQ vs KK von Antonius). Damit scheiterten nun insgesamt fünf Frauen im Endspurt auf den Sieg im Main-Event
Der Finaltisch geriet dann zu einem richtigen Marathon. Dan Shak war als Chipleader in den Tag gestartet, aber nach 13 Stunden auf Platz 4 ausgeschieden. Die letzten 3 Spieler kämpften weitere zwei Stunden ohne das ein Platz geräumt wurde. Spieler und Veranstalter einigten sich deshalb auf eine Spielunterbrechung und Fortsetzung am Folgetag.
Die Spieler kehrten also erholt zum Endspurt in das Rampenlicht zurück. Und dieses Mal ging alles ganz schnell. Antonius war vom Trio der Shortstack und riskierte seine 31 BB mit einem 3-Bet-Push und A4o. Chan hielt JJ und hatte eine leichte Entscheidung. Ob der aggressive Spielzug vom Finnen smart war, bleibt dahin gestellt ... mit 31 BB darf man auch andere Moves in Betracht ziehen :-)
Das Heads-Up Chan vs. Cabret begann mit einer leichten Führung von Chan und ging überraschend schnell zu Ende. Chan floppte ein Set und Cabret hielt mit einem Flushdraw gegen. Das benötigte Karo ließ sich nicht auf dem Board blicken und damit musste sich Cabret mit Platz 2 und einer Million AUD Prämie zufriedengeben.
Die Verlängerung war damit eine Blitzpartie und für den 29jährigen Sieger blieb viel Zeit zum Feiern.
Hier ein Blick auf das Endergebnis des Main-Events:
- Mervin Chan - AUD 1,600,000
- Joseph Cabret - AUD 1,000,000
- Patrik Antonius - AUD 600,000
- Dan Shak - AUD 400,000
- Jarrod Glennon - AUD 290,000
- David Yan - AUD 220,000
- Jay Tan - AUD 150,000
Freitag, 01. Februar 2013 um 12:53 Uhr
68 Spieler traten an und zum Feierabend hatten nur noch 36 Teilnehmer den Finaltisch im Blick.
Die Spieler gingen mit Tempo zur Sache und bereits nach Blindlevel waren 33 Spieler „entsorgt“. Den Chiplead erspielte sich Ray Ellis der 1,044,000 Chips ansammelte. Auf Platz 2 lauert Patrik Antonius mit 957k auf Fehler der Gegner.
Phil Ivey sorgte für das Ende der Bubblephase als er gegen Gary Benson eine Straight riverte und damit einen großen Pot und die letzten Chips des Australiers kassierte. Insgesamt war es eine kuriose Hand die natürlich von zig Railbirds verfolgt wurde. Ivey hatte mit JJ gegen TT von Benson Preflop die Chips in der MItte und sah wie der sichere Sieger aus. Stimmung machte dann eine T auf dem Flop. Benson war plötzlich mit einem Set vorne aber Ivey hatte einen Straight-Draw der zum Schluss ankam.
Nach Erreichen der Geldränge flogen die Chips der Shortstacker schnell in die Mitte und die Plätze leerten sich entsprechend.
Ivey blieb mit knapp 400k im Stack im Rennen und mit Brandon Adams, Lee Markholt und Dan Shak sind weitere prominente Namen im Teilnehmerkreis zu finden.
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