Insgesamt
registrierten sich 535 Spieler für das Event und auf die ersten 100 Plätze
werden $13,216,250 Preisgeld verteilt. Der Turniersieger wird sich über
$3,389,140 freuen dürfen. Sogar der Zweitplatzierte ist mit $1,714,800 im
Kreis der Pokermillionäre aufgenommen.
Im Teilnehmerfeld
sind natürlich wie immer schwere Kaliber wie Andy Black und Barry Greenstein zu
finden. Die Pro's freuen sich über die großen Startstacks (50,000) und die
90minütigen Blindlevel. Die Turnierstruktur kommt dem Small-Ball-Stil der
meisten Profis entgegen und reduziert den Glücksfaktor
deutlich.
Im Bellagio wird es
in den nächsten Tagen also noch eine Menge hochklassiger Pokeraction
geben.
Mit
Pokerstars.tv startet eine Website auf der Webcasts der großen Turnier-Events
und andere Pokerinhalte präsentiert werden. Zur Zeit ist die Seite noch in der
Betaphase und natürlich liegt der Schwerpunkt der Präsentationen bei den vom
Anbieter gesponsorten Events. Auch die Berichterstattung über das Team
PokerStars bekommt ausreichend Platz eingeräumt.
Daniel
Negreanu führt durch ein kleines Tutorial und erklärt die Inhalte und die
Navigationsmöglichkeiten der Webpräsenz. PokerStars hofft die Seite als
"youtube" für's Pokern zu etablieren. Aktuell stehen ungefähr 500 Videos zur
Verfügung.
Der 22jährige
Kanadier qualifizierte sich online und erhält über €2 Millionen für den Turniersieg.
Der letzte
Turniertag begann mit 10 Teilnehmern und erst nach 2 Stunden Spielzeit waren die
Teilnehmer für den eigentlichen Final-Table gefunden. Neben dem späteren
Turniersieger waren u.a. Antonio Esfandiari und der PokerStars Pro Juca Pagano
am Tisch. Mit Isaac Baron sorgte zusätzlich einer der stärksten
Online-Turnierspieler für harte Konkurrenz.
Während Esfandiari
am Vortag noch souverän seinen Chipstack baute, überspielte er am Final Table
A8o und ging mit dieser Hand all-in. Luca Pagano callte mit AJo und schickte den
Vegas-Pro in die Zuschauerränge. Nach zähem Kampf konnte sich Denes Kalo in's
Heads-Up spielen. Chorny hatte allerdings einen 9:1 Chipvorsprung und
dementsprechend kurz war der Zweikampf. Kalo kassiert für den zweiten Platz
sensationelle €1,179,000.
Hier das
vollständige Endergebnis inklusive Preisgeld:
Während das EPT in
Monte Carlo schlecht lief (Boris schied am ersten Tag aus), wurde der sportliche
Ehrgeiz in einem Side-Event (€500 1 Rebuy und 1 Add-On No Limit) belohnt. Becker
konnte sich gegen 331 Gegner durchsetzen und erreichte den 7.
Platz.
Insgesamt zeigte das
Coaching Früchte und Becker spielte bei den Profis gut mit. Den ersten Tag
beschloß er sogar als Chipleader und konnte mit Annette Obrestad eine Top-Spielerin
eliminieren. Für den 7. Platz gab es ein Preisgeld in Höhe von €11.800.
Vermutlich ist der sportliche Erfolg und das damit gewonnene Selbstvertrauen für den
ehemaligen Tennis-Profi wertvoller.
Joe Hachem begann
den Tag als Shortstack und konnte sich mit QQ aufdoppeln. Freddy Deeb gelang
dieses Kunststück nicht und der Gewinner des 2007 WSOP-HORSE-Events schied auf
dem 30. Platz aus. Hachem spielte sich durch den gesamten 4. Tag und musste dann
als letzter Spieler am Tag die Segel streichen. Er beendete das Turnier auf dem
11. Platz und kassierte immerhin $159,943 Preisgeld. Vor Hachem schied u.a.
Johnny Lodden aus (17. Platz für $73,205). Antonio Esfandiari fuhr mit seinem
Chipstack Achterbahn. Er verlor einen Großteil seiner Chips in einer Hand mit
passiv gespielten QQ. Als abgezockter Profi spielte er diszipliniert weiter und
konnte seinen Chipstack neu aufbauen.
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