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Harrah's verschiebt das Finale des Main-Events in den November |
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Freitag, 2. Mai 2008 |
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Der Veranstalter
sorgt mit dieser massiven Änderung für Aufsehen. Das Main-Event der
WSOP 2008 startet wie geplant am 3. Juli und am 14. Juli werden die 9 Teilnehmer
des Final-Tables ermittelt sein. Das Finale wird allerdings erst am 09. November
gespielt. Die Spieler haben also 16 Wochen Pause und können in dieser Zeit eine
Strategie entwickeln, die Gegner studieren, Coaches engagieren oder Sponsoren
suchen.
Die Verantwortlichen
versprechen sich von dieser Verzögerung eine größere Aufmerksamkeit. Die Medien
können über Wochen über den anstehenden Final-Table berichten. ESPN nutzt die Pause um die WSOP-Shows vorab zu senden und kann mit nur
zweistündiger Verzögerung das Finale übertragen. Die Weltmeisterschaft im Poker
wird hierdurch zu einer Art Superbowl und die Einschaltquoten werden entsprechend hoch sein. Die Finalteilnehmer erhalten von Harrah's
bereits im Juli das Preisgeld für den 9. Platz ausgezahlt, das restliche Geld
wird im November mit "kleiner Verzinsung" an die Spieler
ausgeschüttet.
Die Änderung wurde
auch vom WSOP-Players Advisory Committee abgesegnet. Die beteiligten Pro's (u.a.
Daniel Negreanu) sind sich sicher, dass der verzögerte Finaltable dem Pokersport
mehr Aufmerksamkeit bringt. Die Amateure profitieren von der Pause besonders, da
Sie sich intensiv auf die Herausforderung vorbereiten können. Natürlich gibt es
auch kritische Stimmen aus dem Spielerlager (u.a. V.Coren und J. Gold). Das
besondere Flair des Main-Events wird beschädigt. Das Event wird auf dem
Höhepunkt beendet und der Final-Table im November ist eher eine zweite, separate
Veranstaltung, so die Gegner der Änderung.
In Sachen Spannung,
Übertragung und Popularität des Events gibt es wahrscheinlich nur positive
Effekte - ob dies auch für die Spieler gilt, bleibt
abzuwarten.
quelle: cardplayer,
pokernews, pokerolymp
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Poker After Dark - Saison 4 mit umfangreichen Änderungen |
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Donnerstag, 1. Mai 2008 |
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In den ersten 3 Staffeln fanden die 6-max-SNG großen Zuspruch. Die Produzenten ruhen sich aber nicht auf den Lorbeeren aus und in der nächsten Staffel gibt es verschiedene Spielvarianten die für beste Unterhaltung sorgen sollen. Auf folgende Highlights darf man sich freuen:
- "Double-Elimination-Heads-Up-Battle" Die vier NBC-Heads-Up-Championship-Gewinner (Chris Ferguson, Paul Wasicka, Ted Forrest und Phil Hellmuth) treffen aufeinander
- Zwei Wochen Cash-Poker mit $200/$400 Blinds. An den Tischen u.a. Howard Lederer, Gabe Kaplan, Patrik Antonius, Doyle Brunson, Guy Laliberte, Phil Hellmuth, Allen Cunningham
- "Dreamtable" - Ein Online-Qualifikant spielt mit seinen 5 Lieblingsspielern (Mike Matusow, Jennifer Harman, Phil Hellmuth, Gavin Smith und Mike Sexton)
- Mike Matusow-Wochen. Matusow hat mit 8 SnG und 0 Siegen die größte Pechsträhne aller Teilnehmer hingelegt. Er bekommt nun in 2 Turnieren die Chance die Negativserie zu brechen
- "Brilliant Minds" Zu diesem SnG sind die besten Analysten des Pokerspiels eingeladen. Dabei sind: Chris Ferguson, Bill Chen, Andy Bloch, Brandon Adams, Jimmy Warren und David Sklansky
- "The Mayfair Club" In diesem SnG spielen die "Regulars" des berühmten New Yorker Underground Clubs (Dan Harrington, Mickey Appleman, Jay Heimowitz, Steve Zolotow und Mike Shichtman)
- "Nets vs Vets". In dieser Woche spielen 3 erfolgreiche Online-Spieler (Tom -drrrr- Dwan, Brian -sbrugby- Townsend und Andrw -good2cu- Robl) gegen 3 Offline-Veteranen (Huck Seed, Doyle Brunson und Johnny Chan).
Die Reihenfolge der Ausstrahlung ist noch offen, fest steht aber der Beginn der Ausstrahlung: NBC zeigt die neuen Folgen ab dem 04. Juli.
quelle: pokerlistings.com
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Mittwoch, 30. April 2008 |
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Ab dem 3. Mai
startet PokerStars die Latin America Poker Tour (LAPT). Das Intercontinental
Hotel in Rio de Janeiro bietet insgesamt 300 Spielern die Möglichkeit am $2,500
No-Limit Turnier teilzunehmen. 199 Plätze sind bereits vergeben (hauptsächlich
an Online Qualifikanten).
Natürlich schickt
der Hauptsponsor auch Stars aus dem eigenen Team in's Titelrennen. Vanessa
Roussa mit Freund Chad Brown, Humberto -the shark is hungry- Brenes und Chris
Moneymaker werten das Teilnehmerfeld auf.
Auch wenn man aus
dem Bereich Lateinamerika relativ wenig zum Thema Poker hört/liest, ist das
Spiel dort sehr beliebt und PokerStars geht von einer großen Resonanz auf die
Events aus. Neben den bisher üblichen Kürzeln (WSOP, WPT, EPT, APPT) dürfen wir
uns also eine weitere Buchstabenkombination merken.
quelle: PokerStars ;
Pokerolymp
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Gus Hansen im Interwiew nach dem WPT Turnier |
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Dienstag, 29. April 2008 |
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Im WPT Championship
ging Gus Hansen als Chipleader in den Finaltag und verlor im Heads-Up trotz gigantischem Vorsprung. Cardplayer konnte nach dem Turnier ein Interview mit dem
Dänen führen:
CP: Gus, wie fühlst Du dich im
Moment?
GH: Ehrlich gesagt bin ich sehr
enttäuscht. Natürlich habe ich 1,7 Millionen Dollar gewonnen aber es überwiegt
trotzdem eher das Gefühl 1,7 Millionen verloren zu
haben.
CP: Wie beurteilst Du dein Spiel im
Turnierverlauf?
GH: Mein Spiel ist so gut wie nie zuvor. Ich habe das
Gefühl viel mehr Strategien und Möglichkeiten umsetzen zu können. Meine
Spielstärke hat sich im Vergleich zu einigen Jahren deutlich gesteigert. Und
dies zahlt sich inzwischen auch aus. Ich habe die aggressive mit der
intuitiven Spielweise ausbalanciert. Ich kann so in den Turnieren den Druck
temporär erhöhen und auch passive Phasen gut überstehen.
CP: Erzähl uns etwas zu dem
Heads-Up!
GH: Ich habe nicht völlig fehlerfrei gespielt, ich habe
auf einem 5-4-4 Flop nicht gesetzt und Chiu traf den River. Aber im Nachhinein
lässt sich so etwas natürlich leicht sagen. Insgesamt bin ich mit meinen
Entscheidungen zufrieden. Chiu hat leider in den richtigen Momenten gefoldet und
gecallt. Mit den zweitbesten Händen kann man im Poker eben nicht
gewinnen.
CP: Wie sind deine weitere Pläne?
GH: Ich werde noch ein paar Tage in Las Vegas bleiben.
Anschliessend geht es zurück nach Europa um einen Monat zu relaxen. Dann sollte
ich für die WSOP in optimaler Verfassung sein. Im Mai gibt es noch einige
Werbeaktionen für mein Buch "Every Hand Revealed"
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WPT Championship - David Chiu holt sich den Titel |
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Montag, 28. April 2008 |
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David Chiu erspielt ein Heads-Up-Wunder gegen Gus Hansen und erhält eine kleine Belohnung in Höhe von
$3,389,140. Nach 4 WSOP-Braceletts ist nun auch ein WPT-Titel in der Sammlung
des gebürtigen Chinesen enthalten.
Gus Hansen begann
den Finaltag als Chipleader und hatte folgende Konkurrenten am
Tisch:
Seat 1 John Roveto 2.720.000
Seat 2 Gus Hansen 8.570.000
Seat 3 David Chiu 6.050.000
Seat 4 Tommy Le 1.950.00
Seat 5 Cory Carroll 6.670.000
Seat 6 Jeff King 1.305.000
Der Däne hatte sich
für den Tag viel vorgenommen und konnte mit Jeff King auch gleich den Shortstack
busten und seine Führung ausbauen. Nachdem der Carrol ebenfalls um die Chipse
brachte, waren 16 Hände gespielt und Hansen stapelte 20 Millionen Chips. Weitere
Chips musste dann John Roverto an Hansen abtreten und das Heads Up zwischen
Hansen und Chiu begann mit 23 Millonen vs 4,5 Millionen Chips.
Bis dahin waren
lediglich 23 Hände gespielt und alles sah nach einem Blitzsieg für Gus aus. In
den ersten Händen kassierte Hansen weitere Chips, musste dann allerdings den
Gegner aufdoppeln. In weiteren Verlauf konnte Chiu weitere 5 Millionen an Chips
ohne Showdown gewinnen. In der letzten Hand callte Chiu mit As9s (auf dem Board lagen Ac-Tc-8s-5s) einen Push und lag gegen Hansens 2pair (Ts8h) zurück. Aber die
Riverkarte brachte dann den Sieg und den großen Zahltag.
Gus Hansen war
natürlich fassungslos und die $1,714,800 für den zweiten Platz sind in solchen
Situationen wohl tatsächlich ein Trostpreis.
quelle: pokerolymp.de
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