Die World Championship of Online Poker ist gespielt und die Sieger sind gekürt. Drei Deutsche Spieler konnten sich Bracelets sichern. Die meisten Sieger kamen in diesem Jahr aus Russland, gefolgt von Großbritannien. Das diverse Pro's aus rechtlichen Gründen von den USA in Richtung Mexiko umzogen, lässt sich auch am „Medaillenspiegel“ ablesen. In Richtung Mexiko durfte Stars immerhin 6 Trophäen senden.

Die Series konnte wieder einmal den Erwartungen entsprechen, darf also als Erfolg verbucht werden. In den 66 Turnieren wurden $61,934,886 an Preisgeld verteilt. Die garantierten Gewinne in Höhe von 40 Millionen wurden also locker erreicht. Das meiste Geld (mehr als 9 Mio) ging an kanadische Spieler. Insgesamt interessierten sich 138,514 Spieler für die Turniere und kauften sich ein, viele lösten auch Rebuys und Add-Ons.

Das Main-Event lockte 2,142 Spieler an die Tische und es wurden $10,7 Millionen auf die besten 270 Spieler verteilt. Mit Fedor Holz konnte ein deutschsprachiger Spieler das Event für sich entscheiden. Mit der Siegprämie in Höhe von $1,3 Millionen ist Holz auch der größte Gewinner der Turnierreihe – der 21-Jährige will sich vom Preisgeld ein Haus für die Familie kaufen … das Geld geht der Pokercommunity demnach verloren 🙂

Im großen WCOOP-Finale schaffte es Viktor Blom auf einen respektablen 9. Platz ($107k Preisgeld). Das Geld dürfte in den nächsten Tagen an den virtuellen Tischen Verwendung finden. ^

Als sich beim Main-Event das Feld auf sechs Spieler reduziert hatte, verständigten sich die Finalisten auf eine Preisgeldverteilung entsprechend der Chipstacks. 200,000 Dollar blieben für den Sieger im Topf und diese Summe sicherte sich Fedor Holz aka „CrownUpGuy“ mit Quads. Den zweiten Platz belegte der Brasilianer Yuri „theNERDGuy“ Martins, der trotz Fullhouse klein beigeben musste. Für den zweiten Platz wurden wegen des Deals „lediglich“ $708k ausgezahlt. Faraz O Jaka durfte mit dem Deal zufrieden sein. Er kassierte für den 5. Platz $945k und damit mehr als die nächsten drei Besserplatzierten.