Während der Neustart von Full-Tilt erfolgreich ablief, stand von vornherein fest: Die Amerikaner werden vom Relaunch (- wenn dann -) später profitieren. Das Online-Spiel bleibt für die USA auf unbestimmte zeit verboten aber zumindest die Gelder in den Accounts sollten ausgezahlt werden.

Das Department of Justice (DOJ) hatte PokerStars für die aus-/anstehenden Zahlungen strenge Zeitvorgaben gemacht. Die Kunden ausserhalb Amerikas können deshalb seit letzter Woche auf das im Account befindliche Geld zugreifen. Stars hat ebenfalls 225 Millionen für die amerikanischen Spieler an die DOJ überwiesen. Damit stehen die Gelder zzgl. einer Aufwandspauschale zur Verfügung … jetzt ist die amerikanische Justiz am Zug.

Das DOJ selbst scheint von kurzfristiger Erledigung allerdings nichts zu halten.

Die Poker Players Alliance hatte ein Meeting mit dem Department und berichtete von einer angenehmen Gesprächsatmosphäre. Damit waren die positiven Punkte des Gesprächs aber abgehakt. Denn die Auszahlung an die amerikanischen Full-Tilt-Kunden scheint  noch länger zu dauern. Es gibt aktuell weder einen Zeitplan noch einen konkret Zuständigen. Die Verantwortlichen der Justizbehörde werden eine externe Firma mit der Abwicklung beauftragen. Allerdings sind Dinge wie „Begleichung vorhandener FPP-Punkte“ oder Auszahlungsmodalitäten noch nicht geklärt.

Insgesamt warten ca. 200 Millionen Dollar auf Verteilung. Die Geduld der Amerikaner wird weiterhin strapaziert.